Das innovative und nachhaltige Grundwassernutzungsprojekt wurde in Anlehnung an den berühmten Brunnen in Rom «Trevi» getauft.

Dank «Trevi» sollen die Kosten fürs Kühlen der Räumlichkeiten und Maschinen massiv gesenkt werden. Damit soll ein Beitrag an die Wettbewerbsfähigkeit und an einen aktiven Umweltschutz geleistet werden. «Indem wir die Energiequelle Wasser anzapfen, senken wir unseren aktuellen Stromverbrauch um 8 Prozent», so die Vogt-Schild Druck AG. Energieeinsparungen von 750‘000 KWh jährlich werden erwartet. 

Skizze zur Grungwassernutzung «Trevi»

Skizze zur Grungwassernutzung «Trevi»

Die Vorarbeiten dauerten zwei Jahre und waren sehr umfangreich. Das Amt für Umwelt hat die Konzession für eine Grundwassernutzung erteilt. Die Modellierungen des Geologen bestätigen, dass in rund 8-12 Metern Tiefe ein konstanter Grundwasserstrom fliesst.

Durchschnittlich werden 1500 Liter Grundwasser durch das Unternehmen fliessen und so die Anlagen (Produktions- und Klimaanlagen) kühlen. Das Wasser wird dabei weder verschmutzt noch belastet. Es wird lediglich um max. 3 Grad erwärmt. Bereits nach wenigen Hundert Metern unter Grund soll das Wasser wieder die ursprüngliche Temperatur annehmen und mit dem bestehenden Unterwasserstrom vom Wasseramt via Luterbach in die Aare fliessen.