Derendingen
Vier Einsprachen gegen Derendinger Logistikzentrum

Gegen das geplante Logistikzentrum Kühne + Nagel in Derendingen haben vier Parteien Einsprache erhoben. Nebst Nachbargemeinden, die sich zusammengetan haben, sind es auch Private und der TCS, die sich gegen das Zentrum wehren.

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Vier Parteien wehren sich mit einer Einsprache gegen das geplante Logistikzentrum Kühne + Nagel.

Vier Parteien wehren sich mit einer Einsprache gegen das geplante Logistikzentrum Kühne + Nagel.

Felix Gerber

Eine laute Protestflut ist letzte Woche über Derendingen und das geplante Logistikzentrum gezogen (wir berichteten). Nun sind vier Einsprachen gegen das Bauprojekt eingegangen, wie das Regionaljournal Aargau-Solothurn berichtet.

Kriegstetten, Subingen und Deitingen haben zusammen eine Einsprache eingereicht, wie Gemeindepräsident Kurt Tschumi gegenüber az bestätigt. Die Nachbargemeinden würden vermehrten Verkehr befürchten. Dies weil die Lastwagen von Kühne + Nagel durch ihre Dörfer fahren könnten, um zu den Autobahnanschlüssen zu gelangen. Damit sind die Anschlüsse Solothurn Ost, Kriegstetten und Wangen a. A. gemeint.

Ausserdem stellen sich zwei Privatpersonen und der VCS gegen das Logistikzentrum.

Rechtlich steht nichts im Wege

Damit wird die Baukommission Derendingen wohl nicht wie geplant bereits am Montag, 24. Oktober, die Baubewilligung erteilen. Tschumi geht davon aus, dass sich das ganze Prozedere verzögert. Die Einsprachen würden jedoch seriös behandelt. Rechtlich gesehen sieht der Gemeindepräsident für das Logistikunternehmen jedoch keine Hindernisse. Die Umzonung sei vor Jahren über die Bühne gegangen.

Ausserdem habe die Solothurner Regierung die Planung - die ebenfalls Abklärungen bezüglich Verkehr und Umwelt beinhaltet - bereits vor einigen Jahren genehmigt.(ldu)

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