Lüterkofen-Ichertswil
Vertrag mit Asylbetreuer Markus Dick steht

Der Gemeinderat Lüterkofen-Ichertswil hat dem Mandatsvertrag mit Markus Dick zugestimmt. Das Pensum des Betreuers der Asylsuchenden der Gemeinden Lüterkofen-Ichertswil und Buchegg wird nach der Start- und Versuchsphase von 30 auf 60 Prozent erhöht.

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Markus Dick betritt die Asylunterkunft in Lüterkofen (Archiv)

Markus Dick betritt die Asylunterkunft in Lüterkofen (Archiv)

Urs Byland

«Die bisherige Vertragsmandantin, eine schweizweit tätige Firma, war wesentlich teuer und kümmerte sich nur um Bezahlung der Asylsuchenden», erklärt Gemeindepräsident Roger Siegenthaler. Im Hinblick auf die anstehende Einverleibung des Asylkreises in der Sozialregion (wir berichteten) sagt er: «Wir kämpfen dafür, die Administration so klein wie möglich zu halten. Das Geld soll für Betreuungsarbeit gebraucht werden.»

Der Gemeinderat hat den Teilzonen- und Gestaltungsplan Kesslergasse zur Vorprüfung beim Kanton beschlossen. Geplant sind zwei kleinere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt sechs Eigentumswohnungen.

Bereits sind 50 000 Franken von Sponsoren für das geplante Dorfbuch zugesichert. «Ende Oktober wollen wir den Startschuss geben und endlich Material zusammentragen», erklärt Roger Siegenthaler. Dann soll auch die Projektleitung vergeben werden. Dennoch will man noch mehr Sponsoren anfragen, um die absehbaren Kosten von 80- bis 90 000 Franken sichern zu können. «Finanziell wollen wir auf der sicheren Seite sein, weil nicht geplant ist, dass die Gemeinde daran zahlen soll.»

Spitex kommt zu spät

Eingeschoben wurde ein Traktandum Spitex. Diese beantragt Mehrausgaben von 120 000 Franken bei einem Budget von zirka 2 Mio. Franken. Die Zahlen seien erst kürzlich bekannt geworden. Die Delegiertenversammlung findet diese Woche statt. «Unser Delegierter wird das Budget zurückweisen. Wir hatten nicht genügend Zeit zur Vorbereitung des Traktandums.» Buchegg und Unterramsern hätten das gleiche Problem, so Siegenthaler.

Nach der Kündigung des Delegierten für den Schulverband sucht die Gemeinde nun einen neuen. «Das Budget des Schulverbandes beträgt 12 Mio. Franken und wir zahlen 10 Prozent. Deshalb müssen wir den Vorstand besetzen.» Beschlossen hat der Gemeinderat auch die Kündigung der Stromnetz-Pacht auf Ende 2016. Die Gemeinde will einen neuen Pachtvertrag
aushandeln oder bei einem allfälligen Verkauf keinen ungekündigten Pachtvertrag als Hindernis haben. (uby)