Derendingen

Verseuchter Boden: Kein akutes Gesundheitsrisiko für Bewohner des Elsässli

Teerplatten in den Gärten des Quartiers Elsässli sind Ursache für die Schadstoffbelastung.

Teerplatten in den Gärten des Quartiers Elsässli sind Ursache für die Schadstoffbelastung.

Das Amt für Umwelt hat die Abklärungen über die festgestellten Schadstoffbelastungen der Gartenböden im Elsässli in Derendingen abgeschlossen. Ursache für die Belastung sind Teerplatten.

Die betroffenen Bewohner des Quartiers wurden heute von Fachleuten des Amtes für Umweltschutz (AfU) über die Massnahmen zum Schutz vor einer Gesundheitsgefährdung orientiert. Eine akute Gefährdung von Menschen und Tieren durch die Belastung des Bodens mit dem organischen Schadstoff PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und des verbliebenen Teers bestehe nicht, heisst es in einer Mitteilung.

Bei jahrelang regelmässigem direktem Bodenkontakt hingegen könne die PAK-Belastung jedoch ein Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere darstellen.

Boden austauschen

Weitreichend ist hierbei die Schutzmassnahme für Kinder bis zu zwölf Jahren, sich nicht in den Gärten aufzuhalten. Das AfU empfiehlt den betroffenen Hausbesitzern, den belasteten Boden auszutauschen und verbliebene Teerplatten zu entfernen. «Mit dieser nachhaltigen Lösung können die Gärten zukünftig wieder ohne Bedenken genutzt werden», teilt das Afu mit.

Teerplatten verantwortlich

Im Herbst 2011 hatte das Amt für Umwelt über die ersten Ergebnisse der Untersuchung der Gartenböden des Elsässli informiert. Die vermutete hohe Belastung der Böden mit den organischen Schadstoffen PAK  und den Schwermetallen Blei und Zink hat sich nach den ersten Untersuchungen bestätigt.

Die damals angekündeten weitergehenden Abklärungen zu dieser hohen Schadstoffbelastung des Bodens und über deren Konsequenzen für die Betroffenen abgeschlossen. Die im Garten verwendeten Teerplatten stehen als Ursache für die hohe PAK-Belastung des Bodens fest. (ldu/mgt)

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