Subingen

Verkauf des Schlössli ist unter Dach und Fach

Das Schlösschen Vigier in Subingen.

Das Schlösschen Vigier in Subingen.

Nun ist es offiziell: Das Schlössli in Subingen ist verkauft. Am Freitag wurde der Verkauf im Amtsblatt ausgeschrieben. Das Schlössli aus dem 17. Jahrhundert wurde lange von der Familie von Vigier selbst bewohnt.

Im Jahr 2007 ging es an eine Erbengemeinschaft über.

Gekauft wurde das Gebäude mitsamt des knapp 33000 Quadratmeter grossen Umschwungs von einem deutsch-holländischen Ehepaar (wir berichteten). Die Eheleute hatten sich während des Studiums in der Schweiz kennen gelernt und suchten bewusst einen Wohnsitz in der Schweiz. Das Schloss soll restauriert werden. Damit es später auch von den Käufern bewohnt werden kann, ist eine Umzonung nötig. Heute liegt das Grundstück nämlich noch in der Landwirtschaftszone.

Öffentlich auslegen

Die Planung für die Umzonung ist abgeschlossen, noch muss die so genannte Sonderzone Schloss aber öffentlich aufgelegt werden. Mit der Anpassung des Bauzonenplanes wird sichergestellt, dass der grösste Teil des Umschwunges auch künftig landwirtschaftlich genutzt und weiterhin verpachtet wird. Damit ist gewährleistet, dass das Gesamtensemble im Nordosten der Gemeinde als Ganzes erhalten wird.

Bereits letzten November hatte das Ehepaar ein Grundstück mit insgesamt rund 15000 Quadratmeter Land, mitsamt Haus, in Biberist erworben. Dort sollen die Pferde und weiteren Haustiere der Familie untergebracht werden. Die beiden Grundstückskäufe erfolgten unabhängig voneinander, sind aber trotzdem als Ganzes zu betrachten. Hätte es keine Lösung für das Unterbringen der Pferde gegeben, dann hätte das Ehepaar auch das Schloss nicht gekauft. Von offizieller Seite der Gemeinde Subingen zeigte man sich erfreut über den Kauf und die beabsichtigte Restaurierung. (rm)

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