Buchegg
Verdichtung erwünscht – aber wie?

In Buchegg besteht Handlungsbedarf: Die kantonalen Raumplaner wollen, dass die Siedlung nach innen verdichtet wird. Dies geht aus der kantonalen Siedlungsstrategie hervor.

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Aetingen hat ein schützenswertes Ortsbild von nationaler Bedeutung.

Aetingen hat ein schützenswertes Ortsbild von nationaler Bedeutung.

Oliver Menge

Im gleichen Entwurf steht, dass die Bauzonen in der weitläufigen Gemeinde ausreichend sind. Der Gemeinderat von Buchegg ist mit dieser Einschätzung nicht einverstanden. Er will wissen, welche Grundlagen für die Berechnungen genommen wurden, und ob für den ländlichen Raum die gleichen Massstäbe gelten wie für die Agglomeration.

In der Gemeinde Buchegg gibt es schützenswerte Ortsbilder, so zum Beispiel Aetingen. Die Ausbaumöglichkeiten bestehender Gebäude sind eingeschränkt. «Wir finden gut, dass das Ansehen der Dörfer erhalten werden soll», sagt Gemeindepräsidentin Vreni Meyer. «Aber davon können wir nicht leben.»

Für den Gemeinderat ist klar: Kann man nicht neue Bauzonen ausscheiden, wird sich das in der Altersstruktur niederschlagen. Sprich, die Bevölkerung überaltert. Es stelle sich zudem die Frage, ob die eingeschränkten Wachstumsmöglichkeiten nicht auch im kantonalen Finanzausgleich berücksichtigt werden sollten. Bis zum 12. Dezember hat die Gemeinde Zeit, eine Stellungnahme einzureichen. Der Kantonsrat wird im nächsten Frühling davon Kenntnis nehmen. Vreni Meyer: «Wir werden unsere Bedenken anmelden.» (crs)