Oensingen
Verdächtiger des Tötungsdelikts Oensingen aus Haft entlassen

Nach der tödlichen Familienfehde vom Juli in Oensingen ist einer der beiden Tatverdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Haftgericht verneinte das Vorliegen eines Haftgrundes wie Wiederholungs-, Flucht-, oder Kollusionsgefahr.

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Ein Verdächtiger des Tötungsdelikts Oensingen ist aus der Haft entlasse worden. (Symbolbild/Archiv)

Ein Verdächtiger des Tötungsdelikts Oensingen ist aus der Haft entlasse worden. (Symbolbild/Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Bei der Fehde zwischen zwei ursprünglich aus dem Kosovo stammenden Familien waren ein 51-jähriger Mann und sein 26-jähriger Sohn auf dem Vorplatz eines Wohnhauses erschossen worden. Ein 43- jähriger Bekannter der beiden Opfer erlitt eine Schussverletzung.

Gegen beide Tatverdächtigen wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung und versuchter vorsätzlicher Tötung eröffnet. Wegen der laufenden Ermittlungen machte die Solothurner Staatsanwaltschaft am Freitag keine weiteren Angaben zum Fall. Sie bestätigte betreffend Entlassung jedoch eine Meldung von «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens SF.

Verlängerung der Untersuchungshaft

Die Staatsanwalt habe dem Haftgericht einen Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft gestellt, teilte die stellvertretende Oberstaatsanwältin Sabine Husi auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit. Das Gericht habe diesen Antrag am Montag abgelehnt.

Der andere Tatverdächtige befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Gemäss dem Fernsehbericht handelt es sich beim Freigelassenen um den Vater. Dazu wollte die Staatsanwaltschaft keine Auskunft erteilen. (jgr)

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