Büren a. A.
Umstrittener Doppelkindergarten wurde vorgestellt

Der einst umstrittene Zusatzbau wurde am Wochenende vorgestellt. Der Erweiterungsbau war aufgrund steigender Schülerzahlen und dem damit verbundenen Mangel an Schulraum notwendig geworden.

Patric Schild
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Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
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Eröffnung umstrittener Kindergarten in Büren a. A.
Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
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Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.
Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.

Am Wochenende wurde der Kindergarten in Büren a. A. vorgestellt.

Michel Lüthi

Der bestehende Kindergarten im Bürener Beunden-Quartier wurde durch einen Neubau Doppelkindergarten ergänzt. Der Erweiterungsbau war aufgrund steigender Schülerzahlen und dem damit verbundenen Mangel an Schulraum notwendig geworden.

Die Gemeindeversammlung sprach für das Projekt Ende 2015 einen Kredit von 2,75 Mio. Franken gut. Dem Beschluss war damals allerdings eine hitzige Diskussion über die Kosten vorausgegangen. Der geplante Neubau wurde von Teilen der Bevölkerung als überteuertes Prestigeobjekt angesehen, der auch kostengünstiger zu realisieren wäre. Am Samstag öffnete der neue Doppelkindergarten nun seine Pforten und präsentierte sich der Bürener Öffentlichkeit.

Kindergärten behalten Identität

Beide Kindergärten verfügen über einen separaten Eingang. Dies soll dazu dienen, den Kindergärten ihre eigenständige Identität zu schaffen, obwohl man sich im selben Gebäude befindet. Beim Betreten gelangt man in den gemeinsam genutzten Garderobenbereich, welcher die Kindergärten miteinander verbindet. Im Zentrum des winkelförmigen Neubaus stehen die beiden erhöhten Haupträume, die als Klassenzimmer fungieren. Sie sind jeweils mit einer Spielgalerie ausgestattet und verfügen über kleinere Gruppenräume, die als Nischen angeordnet sind. Hinter jedem Hauptraum befindet sich draussen zudem ein sogenanntes Freiluftzimmer, welches als individuell nutzbarer Aussenraum dient. Den beiden Schulzimmern sind seitlich zwei kleinere Nebenzimmer vorgelagert. Diese sollen für den Deutsch- und Sonderunterricht genutzt werden.

Endlich genügend Platz

Bisher musste dieser in den Garderoben des alten Kindergartengebäudes abgehalten werden, weil der Platz dafür fehlte. Dies ist aber nicht der einzige Zweck der neuen Räume. Da beide Räume mit einem Computer ausgerüstet sind, können sie auch als Arbeitsräume genutzt werden. Ausserdem steht den Kindergärtnerinnen nun ein Lehrerzimmer zur Verfügung, was bis anhin auch nicht der Fall war. Abgerundet wird der Neubau mit einem Mehrzweckraum, welcher von den Kindergartenschülern des gesamten Areals für verschiedenste Aktivitäten wie beispielsweise Theaterübungen genutzt werden kann. Realisiert wurde der Doppelkindergarten durch das junge Architektenbüro «Kaschub, Meier Architekten» mit Sitz in Zürich. Das Ziel der Architekten war es, das gestalterische Prinzip des bereits bestehenden Kindergartens mit dem neuen Gebäude fortzuführen. Durch seine mehrfach gestaffelte Form bildet der bestehende Kindergarten stärker definierte Freiräume in diesem heterogenen Gefüge. Die beiden Häuser formen einen zum Beundenweg sich öffnenden Eingangshof. Alt- und Neubau verbinden sich über diesen platzartigen Freiraum zu einem neuen Kindergartenensemble.