Weissenstein
Uhuru-Besucher entspannen sich auf dem Solothurner Hausberg

Mit Wetterglück und bunt gemischten Klängen feiert das Uhuru-Festival auf dem Weissenstein den 18. Geburtstag. Auch dieses Jahr ziehen verschiedenste Kurse zahlreiche Besucher auf den Solothurner Hausberg.

Rebekka Balzarini
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Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.
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Das Uhuru-Festival lockte die Massen auf den Weissenstein
Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.
Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.
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Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.
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Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.

Die Besucher des UHURU Festivals geniessen das reichhaltige Angebot in entspannter Atmosphäre.

Hanspeter Bärtschi

Wer einmal auf dem Weissenstein angekommen ist, findet sich zwischen vielen bunten Zelten wieder. Alles ist geschmückt mit tibetischen Gebetsfahnen und Anti-Atomkraftaufklebern, und es schwebt ein Duft nach Curry und anderen exotischen Speisen in der Luft. Im Hintergrund ertönen immer wieder regelmässige Trommelrhythmen, und man wähnt sich überall, nur nicht auf dem solothurnischen Weissenstein.

Die Anfahrt ist Dank dem Sässeli-Ausfall allerdings nur mit dem hauseigenen Transportbus möglich, welcher drei Mal pro Tag die Festivalbesucher auf den Hausberg bringt. Das Kursangebot an fremdländischen Musikinstrumenten und Tanzkursen ist wie immer gross, aber auch bekanntere Kurse wie «Street Dance» stehen auf dem Programm. Insgesamt können die Besucher zwischen 43 verschiedenen Möglichkeiten wählen.

Natur im Zentrum

Sanjiv Adhihetty, einer der zwei Leiter des Streetdancekurses, ist ein alter Hase am Uhuru-Festival. Das erste Mal hat er vor 14 Jahren teilgenommen, damals noch als Kind zusammen mit seinen Eltern. «Das war immer toll, und seither war ich jedes Jahr dabei». Falls aus all den Kindern auf dem Weissenstein regelmässige Festivalbesucher werden, so wie dies bei Sanjiv der Fall ist, ist die Zukunft der Uhurus gerettet. So tollen auf dem ganzen Festivalgelände Kinder jedes Alters umher, egal ob auf dem Spielplatz mit dem Trampolin, dem Trommelkurs oder im Wald beim Essen am Lagerfeuer. Nicht nur Liebe zur Musik, sondern auch Bewusstsein für die Natur soll den kleinsten vermittelt werden.

«Für die Kinder ist hier ein toller Ort», sagt eine Besucherin aus Liesthal. «Sie treffen andere Kinder und lernen viel über Musik und Bewegung.» Und während der Nachwuchs die eigenen musikalischen Fähigkeiten steigert, entspannen sich die Eltern bei einem Kaffee oder Glas Wein im Barzelt. Oder sie besuchen selber einen Kurs, schliesslich mangelt es auch für die Erwachsenen nicht an tollen Möglichkeiten. Man kann sich auch wunderbar beim Shoppen im Hauptzelt entspannen, von Büchern über Musik, Kleider und Räucherstäbchen ist alles erhältlich. Am Uhuru-Festival ist man eine grosse Familie. Schnell finden sich Mitspieler für die spontane Jam-Session, und so kann man auch ohne Kurs immer wieder etwas Neues dazulernen.

Weniger Besucher

Wem der ganze Trubel zuviel wird, der entspannt sich in der Indianerschaukel, beim Hofbad&Dampfbad unter dem Sternenhimmel oder bei der Märchenstunde für Erwachsene. Oder aber man besucht die tägliche Gruppenmeditation, so ist man ohnehin schon für den täglichen Stress gewappnet. Das grosse Angebot an Entspannungsmöglichkeiten hinterlässt jedenfalls spürbare Effekte: So ist die Stimmung wunderbar gelassen, die Freude an der Musik und am Tanz kann man allen Teilnehmern ansehen und sie überträgt sich auf die Tagesbesucher. Ein kleiner Wehmutstropfen ist aber doch aus mehreren Gesprächen herauszuhören: So sei das Festival heute weniger bekannt und weniger gut besucht als früher.

Häufig hört man Klagen über die fehlende Unterstützung vom Kurhaus Weissenstein, ehemals ein guter Partner während des Anlasses. «Früher waren es mehr Leute, und die Menschen kamen aus mehreren Ländern angereist». Erinnert sich eine Teilnehmerin, die schon seit Jahren immer wieder die schöne Stimmung am Uhuru-Festival geniesst. Trotzdem lässt man sich in den Zelten die Laune nicht verderben. Und viele der Besucher werden auch in den nächsten Jahren bestimmt wieder auf dem mit selbstgemalten Umbul-Umbul Fahnen eingezäumten Festivalgelände zu Gast sein und die spezielle Stimmung geniessen.