Burgäschi

Über 6000 Leute machen den Burghof zur Partyhütte

Ein warmer Sommerabend, ein vielfältiges Angebot, zahlreiche Leute und abwechslungsreiche Musik. Was will man mehr, um eine gelungene Party zu feiern? So sahen das wohl auch die rund 6000 Gäste, die zur 17. Ausgabe der Burghofnacht nach Burgäschi strömten.

Von Jung bis Alt, von Hotpants übers Abendkleid und von Shorts bis zum Anzug: Sie alle fanden den Weg auf das Areal des Burghofs, wo man sich nach Lust und Laune verteilen konnte.

Egal ob Essen, Trinken oder Tanzen: So vielfältig wie die Gäste, so gross war auch die Mischung der Attraktionen. Rund 20 Angebote standen auf dem Areal bereit. So konnte man sich mit Hamburger oder Bami Goreng kulinarisch etwas gönnen, mit einem Caipirinha oder einer Flasche Bier den Durst stillen, oder in einem der Zelte zu Schlager oder Popmusik das Tanzbein schwingen.

Wahnsinn in der Villa Wahnsinn

Wer eine Pause vom Tanzen benötigte oder es etwas ruhiger angehen wollte, konnte sich an sämtlichen Sitzgelegenheiten erfreuen: Sei dies an einer gemütlichen Stelle an einem der kleinen Lagerfeuer, auf Strohballen, oder auf einer Festbank. Einzig an den Tischen in der «Villa Wahnsinn» war kein Sitzen angesagt. Bereits vor Mitternacht, bis am Morgen in der Frühe wurde dort von der Band DreiRad mächtig eingeheizt und auf den Bänken mitgeschaukelt, was das Zeug hielt. Doch nicht nur bei dieser Band war die Hütte voll. Auch zu Covers von Mannezimmer wie «Tränen lügen nicht» in der Schlagerhütte oder «Under the Moonlight» von Masterjam im Chatzeschopf wurde ordentlich mitgefeiert.

«Durch die drei Bands, verteilen sich die 6000 Gäste relativ gut auf dem Gelände», erklärte Manuela Witmer, OK-Präsidentin vom Volleyballklub Aeschi. Und so zeigte sich Witmer nicht nur mit der Anzahl der Gäste, sondern auch mit dem Ablauf des Abends sehr zufrieden.

Es geht weiter

Die Burghofnacht fand nach 17 Jahren nun zum letzten Mal mit OK-Mitglied und Partner Urs Bucher statt. «Dies wird für uns im Organisationskomitee zwar wohl eine Veränderung geben, für das Publikum aber kaum spürbar sein», weiss Witmer und fügt an: «Denn feststeht, dass die Burghofnacht auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird und wir dabei das bewährte Konzept beibehalten.» Dieses Konzept scheint nämlich auch beim Publikum anklang zu finden. «Das Ambiente, das Angebot und die Musik – hier passt einfach alles!», bemerkte eine Besucherin aus dem Kanton Bern.

Und ein Besucher aus Laupersdorf bestätigte: «Ein tolles Fest, bei dem natürlich auch das Wetter ideal mitspielt.» Kein Wunder also, dass die meisten sich erst in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Hause machten, sich ein Taxi bestellten, aufs Velo schwangen, oder den Weg zu Fuss antraten. Und dann hiess es: Tschüss Burghof, bis zum nächsten Mal!

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