Blumenhaus Buchegg

Top-Model Ronja Furrer guetzlet mit Kindern für einen guten Zweck

Das Top-Model Ronja Furrer aus Lüterkofen kennt das Blumenhaus Buchegg seit ihrer Kindheit. Deshalb reiste sie auch nach Buchegg, um zusammen mit Kindern beim Guetzle die Spendenkampagne für einen Erweiterungsbau zu lancieren.

Helle Aufregung herrscht bei der Klasse von Katharina Rothenbühler im Blumenhaus Buchegg. Das Solothurner Top-Model Ronja Furrer hatte sich angekündigt, den Kindern einen Morgen lang beim Guetzle zu helfen.

Pünktlich betritt Ronja Furrer (20) den Eingangsbereich des Blumenhauses und wird von Leiter Roger Schnellmann sowie ihrer Mutter Pia in Empfang genommen. Sie fühle sich hier fast wie zu Hause, erzählt das international tätige Model. Ihre Mutter arbeitet im Heim als Schulhelferin, ihre Gotte ist Katharina Rothenbühler, die Klassenlehrerin der Kinder, die heute Morgen Mailänderli backen.

Im Klassenzimmer sind die sechs Schüler Manuele, Shqiprim, Valentin, Tanja, Andi und Nico schon mit Schürzen, Mehl und Teigroller «bewaffnet». Mit grossem Hallo und Jubel wird Ronja willkommen geheissen. Ihr wahrscheinlich grösster Fan, Manuele, setzt sich gleich neben sie. «Ich habe von Ronja geträumt», verrät der 14-Jährige und seine Augen beginnen zu leuchten. «Es war ein schöner Traum …», mehr will er nicht verraten.

Mailändeliteig wird verteilt

Der Mailänderliteig wird verteilt und die 14- und 15-Jährigen beginnen voller Eifer mit ihrer Arbeit. Man sieht, sie machen das nicht zum ersten Mal. Nur der jüngere Nico kommt etwas langsamer voran. Er sitzt im Elektro-Rollstuhl und hat wegen seiner spastischen Behinderung Mühe, den Teig zu rollen. Geduldig drückt ihm die Lehrerin seine Hände auf den Teig und auf den Roller, damit er alles spürt. Die Kinder scherzen, doch arbeiten sie speditiv. Es herrscht eine gemütliche, lebensfrohe Stimmung.

Genau deshalb kommt Ronja Furrer immer gerne ins Blumenhaus. «Ich kenne ja viele der Kinder sehr gut. Sie gehören auch zu meinem Leben. Ihre Lebensfreude ist ansteckend und das gibt mir auch wieder Kraft und Energie», meint sie zwischendurch. Durch ihre Mutter, ihre Gotte, aber auch weil eine ihrer Tanten selbst als Kind und Jugendliche Bewohnerin des Blumenhauses war, kennt sie den Umgang mit behinderten Menschen gut. «Solange ich denken kann, habe ich einen Bezug zu diesem Haus», erzählt sie weiter.

Ronja Furrer beim «guetzle» im Bluemenhaus Bucheggberg

Ronja Furrer beim «guetzle» im Bluemenhaus Bucheggberg

Furrer nimmt sich gerne Zeit

Sie freue sich, zur Lancierung des neuen Wohnprojektes etwas für das Blumenhaus tun zu können. «Diese Zeit nehme ich mir gerne, denn es ist eine gute Sache.» Die Lüterkoferin ist schon seit sechs Jahren international als Model tätig. Anfang Januar wird sie während dreier Monate wieder in New York arbeiten, erzählt sie noch.

Unterdessen schiebt die fleissige Tanja das erste Kuchenblech in den Ofen. Besondere Freude am aussergewöhnlichen Besuch hat auch Valentin. Er zeigt dies vor allem dem Leiter des Blumenhauses, Roger Schnellmann.

Dieser ist natürlich begeistert, von so prominenter Seite Unterstützung zum Start der Spendenkampagne für den Neubau und die Sanierung eines Erwachsenenwohnheimes des Blumenhauses zu erhalten. «Wir bekommen von vielen hochkarätigen Personen aus allen Bereichen der Gesellschaft positive Rückmeldung. Das beweist: Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Realisation dieses Projektes wird ein Meilenstein in der Geschichte des Blumenhauses sein.»

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