Aetigkofen
Tolle Winterstimmung am «Wiehnachtsmärit» in Aetigkofen

Der «Wiehnachtsmärit» ist eines der meistbesuchten Feste im Bucheggberg. So auch in diesem Jahr. Die Leute strömten in Scharen und teilweise von weit her nach Aetigkofen.

Daniel Rohrbach
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Impressionen vom Weihnachtsmarkt in Aetigkofen
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Hansjörg Sahli

Anders als im letzten Jahr, als in den ersten beiden Tag die Temperaturen eher an den Frühling erinnerten und es einen kaum nach Glühwein oder Punsch gelüstete, hielt der Winter diesmal fast pünktlich zum Auftakt des «Wiehnachstmärits» in Aetigkofen Einzug. Das doch eher garstige Wetter am Donnerstag sorgte dafür, dass zum Marktbeginn nicht ganz so viele Besucher ins Bucheggberger Dorf pilgerten wie im Vorjahr. So war es jedenfalls da und dort von erfahrenen Standbetreibern zu erfahren.

Doch vielleicht trog dieser Eindruck. Die Stände der rund 80 Aussteller stehen nicht mehr so dicht gedrängt, wie es noch im letzten Jahr der Fall war. Dafür hat insbesondere die Tatsache gesorgt, dass heuer erstmals die ehemalige Heubühne samt Einfahrt auf dem Ischhof als Ausstellerraum genutzt werden konnte. «Es hat so viel mehr Platz gegeben und weniger Gedränge», erklärte Organisator Werner Isch. Die Besucher hätten sich viel besser verteilt. Und was den Donnerstag betreffe, so könne er nur sagen, dass das Verkehrsaufkommen fast noch grösser war als im Jahr zuvor.

Gäste aus der ganzen Schweiz

Freitag, Samstag und gestern Sonntag, dann das gewohnte Bild: Die Leute strömten in Scharen und teilweise von weit her nach Aetigkofen. So waren auf den Parkplätzen nebst den Solothurner und Berner Autonummern solche aus der halben Schweiz zu sichten, etwa Aargauer, Zürcher, Freiburger, Waadtländer und gar Schaffhauser Kennzeichen. Auch dieses Jahr dürften wieder über 10000 Personen dem Markt einen Besuch abgestattet haben, schätzte Werner Isch.

Der Weihnachtsmarkt hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Anlass vieler Vereine entwickelt. Der EHC Bucheggberg etwa bietet in seiner «Glungge Stube» Pizza und Fondue an. Kurt Müller, Sport- und Marketingchef des Hockeyclubs betonte, dass die «Glungge» eine für den Verein nicht mehr wegzudenkende Einnahmequelle sei. Als Gegenleistung müssen die Vereine, die am Weihnachtsmarkt ihre Kassen füllen wollen, samstags und sonntags Freiwillige für den Verkehrsdienst stellen. Der regionale Zivilschutz darf diese Aufgabe nicht mehr übernehmen. Am Donnerstag und Freitag stehen trotzdem Zivilschützer im Einsatz: Allerdings sind es Solothurner. Sie gehören der Verkehrsequipe an und müssen üben.

Ohne Gegenleistung kann einzig das Blumenhaus seinen Stand betreiben sowie die Wallierhofschüler, die Marroni verkaufen und so ihr Skilager finanzieren. Das Erfolgsgeheimnis des «Buechibärger Wiehnachtsmärits» kennt Werner Isch. «Wir wollen regionalen Gewerbetreibenden und hobbymässig arbeitenden Ausstellern eine Plattform bieten.» Eine Plattform, eingebettet in einem in weiten Teilen intakten Ortsbild.

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