Flumenthal
Tierquäler in Flumenthal vergiftet schon zum vierten Mal

Das Ehepaar Gartmeier fühlt sich nicht mehr sicher. Schon wieder hat ein Unbekannter versucht, ihre Hunde und Katzen mit einem vergifteten Stück Fleisch zu töten. Zwei Katzen sind schon tot, nun wollen sie wegziehen.

Drucken
Teilen

Dieses Mal hätte es beinahe Hündin Jewa erwischt. Als der Hund von draussen ins Haus rein kam, hatte er ein grosses Stück Fleisch in der Schnauze. Sofort hatte Matthias Gartmeier den Verdacht, dass es wieder ein vergiftetes Stück Fleisch ist.

Das verdächtig stinkende Fleisch schickt das Ehepaar Gartmeier nun ein, um herauszufinden, ob es tatsächlich vergiftet ist. Es ist schon der vierte Vorfall, berichtet TeleM1. Die Familie wohnt zwar erst seit einem halben Jahr in Flumenthal, doch ein Tierquäler treibt sein Unwesen und lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Zwei Katzen sind schon gestorben, eine weitere hat knapp überlebt. Ein tierärztliches Zeugnis beweist, dass sie tatsächlich vergiftet worden ist. Wer der Täter ist und weshalb er das macht, ist der Familie in ein Rätsel.

Auch ein Zaun hilft nicht

«Ich verstehe einfach nicht, wieso unsere Tiere so gequält werden», sagt Brigitte Gartmeier unter Tränen. Damit ihre Katzen und vor allem ihre sechs Hunde weiterhin im Garten spielen können, haben sie extra aufgerüstet: Seit zwei Wochen umsäumt ein zwei Meter hoher Zaun den ganzen Garten. Aber offenbar hat das auch nichts gebracht. Deshalb wollen sie jetzt wegziehen, die Angst ist zu gross. Sie hoffen, ein abgelegenes Bauernhaus für sich und ihre Tiere zu finden.

Aktuelle Nachrichten