Subingen
Tierpark steht vor dem Aus: René Strickler kämpft um seine Raubkatzen

Der Mietvertrag für die Landparzellen des Raubtierparks in Subingen ist abgelaufen. Raubtier-Dompteur René Strickler versucht nun sein Bestes, damit er seinen Tierpark nicht schliessen muss.

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Seit über 40 Jahren arbeitet Besitzer René Strickler mit Raubkatzen. Doch jetzt soll, zumindest im Raubtierpark Subingen, bald Schluss sein: Der Mietvertrag für die Landparzellen des Raubtierparks in Subingen ist vor zwei Wochen abgelaufen.

René Strickler gehts schlecht: «Ich habe schlaflose Nächte. Ich trage die Verantwortung von über 100 Tieren, über 25 Raubkatzen. Ich weiss nicht, wohin ich mit ihnen soll», sagt René Strickler gegenüber Tele M1.

Vor dreieinhalb Jahren hatte der Landbesitzer den Mietvertrag gekündigt. Daraufhin hatte Strickler eine Mieterstreckung von drei Jahren ausgehandelt.

Wie verzweifelt habe er einen neuen Platz für seine Raubkatzen gesucht. Gemeinden wie Langenthal, Grenchen oder Wiedlisbach hätten Interessen gezeigt, sagt Strickler weiter. Aber schlussendlich hätten auch sie abgesagt. Und auch ein geplantes Projekt im Kanton Freiburg sei mangels Geld gescheitert.

Jetzt soll eine Schlichtungsstelle Stricklers Tiere retten. Diese entscheidet im September, ob einer zweiten Mieterstreckung stattgegeben wird, die René Strickler verlangt. Klar ist: Die Immobiliengesellschaft, der das Land gehört, hat bereits Anfragen für etliche Bauprojekte. (sha)