RadioHoch2
Team von RadioHoch2 ist nach erstem Jahr zufrieden

Kreativ, ereignisreich, erfolgreich: Dies ist die Bilanz, die der Solothurner Jugendradiosender nach dem ersten Betriebsjahr zieht. Seit Juni ist der Radiosender auch auf dem Kabelnetz präsent.

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Teamfoto von RadioHoch2

Teamfoto von RadioHoch2

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Der Solothurner Jugendsender «RadioHoch2» zieht nach dem ersten Betriebsjahr eine positive Bilanz: «Ein ereignisreiches, spannendes und durchaus erfolgreiches erstes Radiojahr geht zu Ende», heisst es in einer an die Medien verschickten Mitteilung.

Am 11. Januar 2011 startete der Sendebetrieb. Kein einziges Teammitglied verfügte über Erfahrung aus dem Radiobereich, zumal alle Mitglieder zwischen 14 und 25 Jahre alt waren. «Schon vor Sendestart wurde das Radioprojekt von einigen wenigen Skeptikern zum Scheitern verurteilt.» Ahnungslosigkeit verhelfe aber zu kreativen Lösungen und Ansätzen, über die Routiniers niemals nachdenken würden. Das Radioprogramm ist seit Sendestart einer breiten Masse über das Internet zugänglich. Vom Publikum geschätzt werde tagsüber das abwechslungsreiche Musikprogramm mit wenig Werbung und abends das moderierte Radioprogramm.

Technische und finanzielle Sorgen

Bereits kurze Zeit nach Sendestart begannen Verhandlungen mit der GA Weissenstein, um das Radioprogramm auch in eine Vielzahl Solothurner Haushalte übertragen zu können. Seit dem 24. Juni 2011 ist «RadioHoch2» in der Region Solothurn (80000 Haushalte) über das Kabelnetz auf der Frequenz 95,3 MHz verfügbar. Ab August konnte nach einer Vorbereitungs- und Planungsphase ein Radiostudio-Mischpult in Betrieb genommen werden. Der Sender berichtete vom Märet-Fescht in Solothurn und aus dem Stöcklilager Zuchwil. Ausserdem wurde im Mai eine Liveübertragung aus der Kulturfabrik Kofmehl Solothurn realisiert.

Der Sender hat im letzten Jahr aber auch Rückschläge erlitten. «In technischer Hinsicht ist es zum einen oder anderen Ausfall gekommen.» Das Projekt sei auch in finanzieller Hinsicht herausfordernd, zumal es zu mehr als 80 Prozent durch private Eigeninvestitionen getragen wird. Die anderen 20 Prozent konnten aufgrund Spenden, Gönnern und Sponsoren gesichert werden. Im kommenden Jahr sollen
Nachwuchstalente wieder aktiver gefördert werden. Auch das Konzept und das Programm sollen optimiert werden. (mgt)