Bellach

Studie soll Lösung für Entwicklung von Bellach Ost aufzeigen

Situation Bellach Ost: Anschliessend an die Wohnblöcke entsteht eine Wohnzone. Zirka auf der Grenze zwischen grünem und hellgrünem Land soll die Erschliessungsstrasse zum Franziskanerkreisel führen. Das hellgrüne Land wird zur Reservezone Wohnzone.

Situation Bellach Ost: Anschliessend an die Wohnblöcke entsteht eine Wohnzone. Zirka auf der Grenze zwischen grünem und hellgrünem Land soll die Erschliessungsstrasse zum Franziskanerkreisel führen. Das hellgrüne Land wird zur Reservezone Wohnzone.

Was auf die Felder zwischen Bellach und Solothurn zu stehen kommt, war Thema im Gemeinderat. In einer Studie soll die künftige Entwicklung des eingezonten Gebietes Bellach Ost erarbeitet werden.

In Bellach Ost geht es weiter. Mit im Boot ist neu auch die Bürgergemeinde Solothurn, die einen Teil des zu gestaltenden Landes südlich der Bielstrasse zwischen Bellach und Solothurn besitzt. Das mindert natürlich die Kosten für die Gemeinde im Planungsverfahren, für welches der Gemeinderat 250 000 Franken bereitgestellt hat.

Die nächste Etappen im Verfahren erläuterte Planer Bernhard Straub im Bellacher Gemeinderat. In einer Studie soll eine Lösung für die künftige Entwicklung des eingezonten Gebietes Bellach Ost erarbeitet werden. Dabei ist nicht ein endgültiges Projekt das Ziel. Es erfolgt eine Annäherung, die allenfalls ergänzt werden kann.

Denn nach wie vor ist die Situation diejenige, dass die Gemeinde bemüht ist, eine gute Lösung für ihr Quartier Bellach Ost zu erhalten. Was gut ist, soll dabei in eben dieser Studie aufgezeigt werden. Weiter müssen natürlich die Grundeigentümer, die Erbengemeinschaft Fröhlicher und die Bürgergemeinde Solothurn, sowie ein allfälliger Investor diese Lösung auch unterstützen.

Für diese Studie, die in einem Konkurrenzverfahren von Planerteams erstellt wird, müssen einige Punkte festgelegt sein. Einfach erklärt werden drei Teams mit Kernkompetenzen im Bereich Städtebau und Architektur sowie Fachleuten in Sachen Verkehr und Landschaftsarchitektur auf die Reise geschickt. Damit diese ihre Reise antreten können, müssen sie wissen, was Gemeinde, Kanton und Grundeigentümer wollen. Das wird in Workshops ermittelt. Danach wird der Studienauftrag erarbeitet und im Gemeinderat verabschiedet, bevor die Ausschreibung erfolgt. Die drei ausgewählten Teams werden in zwei Phasen mit einer Zwischenbesprechung an ihrer Lösung arbeiten. Ende Januar 2015 soll die endgültige Beurteilung erfolgen.

Das Verfahren begleitet ein Beurteilungsgremium, zusammengesetzt aus einem Sachgremium und einem Fachgremium. «Gibt es nur Spezialisten in Zürich und Bern?», fragte Gemeindepräsident Anton Probst angesichts der Besetzung des Fachgremiums. «Diejenigen aus der Region, die wir interessant finden, wollten wir nicht für diese Aufgabe anfragen, weil sie dann für die Studie nicht infrage kommen», erklärte Bernhard Straub. Zudem sei er überzeugt, dass die ausgewählten Personen unabhängiger urteilen könnten. Beat Späti, Präsident der Spezialkommission Ortsplanungskommission unterstützte dies: «Eine gewisse Unbefangenheit ist gut.» Das Vorgehen wurde vom Gemeinderat einstimmig positiv beurteilt.

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