Selzach
Stryker AG pflanzt einen firmeneigenen Babywald

Für jeden Mitarbeiter der im vergangenen Jahr zu einem Elternteil geworden ist hat die Stryker AG einen Baum gepflanzt. So wurden dieses Jahr 14 Bäume gepflanzt. In Zukunft soll der kleine Wald weiter wachsen.

Rahel Meier
Merken
Drucken
Teilen
Auf dem Weg zum Stryker Babywald
21 Bilder
Auf dem Weg zum Stryker Babywald
Der Stryker Babywald ist wohl vorerst ein Wäldchen
Vor dem Einpflanzen gibt es noch einige Ansprachen
Stryker CEO Thomas Wahl spricht zu der versammelten Menge
Die Angestelllten des Forstbetriebs warten auf ihren Einsatz
Stryker CEO Thomas Wahl bei seiner Ansprache
Gemeindepräsidentin Silvia Spycher bei ihrer Ansprache
Kleinkinder stehen hier im Mittelpunkt
Firma Stryker aus Selzach pflanzt Bäume für die Babys der Angestellten
Beim Einpflanzen packen CEO Thomas Wahl und Gemeindepräsidentin Silvia Spycher kräftig zu
Noch ein Foto für das Familienalbum
Mit dem Bäumchen auf Tuchfühlung gehen
Für jeden gepflanzten Baum gibt es ein Zertifikat
Forstbetriebsleiter Thomas Studer bei seiner Ansprache
Ceo Thomas Wahl zeigt wie es geht
Beim Einpflanzen packen CEO Thomas Wahl und Gemeindepräsidentin Silvia Spycher kräftig zu
Beim Einpflanzen packen CEO Thomas Wahl und Gemeindepräsidentin Silvia Spycher kräftig zu
Das neu gepflanzte Bäumchen wird bestaunt
Eine Winterlinde, säuberlich beschriftet
Noch ein Gruppenbild fürs Familienalbum

Auf dem Weg zum Stryker Babywald

Hanspeter Bärtschi

14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stryker AG wurden im vergangenen Jahr Eltern. Für jedes dieser Kinder wurde gestern ein Baum gepflanzt. «Wir haben das nicht selbst erfunden.

Unsere Firma in Kiel macht dies und wir fanden, das sei eine schöne Geste», so Geschäftsführer Thomas Wahl. Es soll natürlich nicht bei einer Pflanzaktion bleiben, der Babywald soll in den folgenden Jahren vergrössert werden. «Wir hoffen natürlich, dass die Kinder und die Bäume in den nächsten Jahren gut gedeihen.» Als positiven Nebeneffekt gebe man damit der Natur etwas zurück, das man ihr mit den Neubauten der Firma genommen habe.

Gemeindepräsidentin Silvia Spycher half beim Pflanzen mit. Sie machte darauf aufmerksam, dass das Pflanzen von Lebensbäumen ein alter Brauch in der Schweiz sei. «Ich wünsche den Kindern und den Bäumen starke Wurzeln, so dass sie in der Zukunft standfest werden.»

Nur standortgerechte Bäume

Es wurden nur standortgerechte Bäume eingepflanzt. Die Eltern durften dabei selbst aussuchen, welcher Baum für ihr Kind wachsen soll. Der Forstbetrieb Leberberg hatte eine Liste mit Bäumen vorgegeben.

Ausgesucht wurden unter anderem Berg-ahorn, Feldahorn, Stieleiche, Hain- oder Weissbuche, Schwarz-Erle, Winter- oder Steinlinde und der Holzapfel-Baum. Forstbetriebsleiter Thomas Studer erklärte, dass die Böden in der Witi schwer seien.

Unter anderem, weil vor rund 100 Jahren Drainagen gelegt wurden, um die Böden zu entwässern und für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Ausserdem gehe viel Wind, deshalb würden die Jungbäume angebunden.

«Ein erwachsener Baum hat Wurzeln im Boden, die ungefähr gleich gross sind, wie seine Krone», so Studer. Deshalb seien die Bäume weit auseinander gepflanzt. Zwischen den Bäumen wurden Sträucher gesetzt. Diese sollen die noch jungen Baumstämme schützen. Vor zu viel Sonne beispielsweise, denn Bäume könnten - wie Babies auch - Sonnenbrand bekommen.

Als Erinnerung an die Pflanzaktion erhielt jede Familie ein Zertifikat, das bestätigt, dass ein Baum für ihr Kind angepflanzt wurde. Dazu gab es Erklärungen zum ausgewählten Baum und eine kleine Flasche Sekt, damit die Geburt nochmals «begossen» werden kann, so wie auch die Bäume zu Beginn wohl noch gegossen werden müssen.