Als A. von den Ferien heimkommt, wird er von den Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück überrascht. B*. erstellt eine Solaranlage am Gartenbord. A. hat den Ablauf der Publikationsfrist des Baugesuches verpasst. Die Anlage ist bereits durch die kommunale Bau- und Werkkommission bewilligt worden. A. verlangt einen Baustopp und eine Neupublikation des Baugesuches. Auf dieses Ansinnen tritt die Bau- und Werkkommission von Lohn-Ammannsegg nicht ein. Sie erklärt, die Bauvorschriften würden eingehalten, die Böschung verlaufe flacher als das gesetzlich erlaubte Gefälle von 2 zu 3, und am gewachsenen Terrain würden keine Veränderungen vorgenommen. A. gelangt nun mit einer Beschwerde an das kantonale Bau- und Justizdepartement (BJD). Dort erhält er Gelegenheit, sein Anliegen zu begründen. A. schreibt, dass B. die Solaranlage auch anderswo auf dem Grundstück bauen könne. Seine Wohnqualität leide aufgrund der Blendwirkung der Anlage massiv. Dies genügt dem BJD nicht, die Beschwerde von A. gutzuheissen. Das Departement stützt den Entscheid der Gemeindebehörde.

Daraufhin beschwert sich A. beim kantonalen Verwaltungsgericht, die Baubewilligung sei aufzuheben. Das Verwaltungsgericht heisst zwei Jahre nach dem Start zum Bau der Solaranlage die Beschwerde insofern gut, als A. Gelegenheit erhalten soll, eine nachträgliche Einsprache einzureichen.

Beschwerde vor Bundesgericht

Soweit die Ausgangslage. Jetzt wird auch das Bundesgericht in diesen Fall involviert. Nicht wegen der Solaranlage, sondern wegen der Parteienentschädigung (2545 Franken), die A. in einer Beschwerde vor Bundesgericht für das Verfahren vor dem BJD einfordert. Sieht sich der Beschwerdeführer nach dem Entscheid am kantonalen Verwaltungsgericht bereits als Sieger im Streitfall? Das Bundesgericht will davon nichts wissen. Beim angefochtenen, verwaltungsgerichtlichen Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der die infrage stehende Bausache nicht abschliesst, sondern an die Gemeinde zurückweist, um dem Beschwerdeführer das Nachholen eines Einspracheverfahrens zu ermöglichen. Gegen Vor- oder Zwischenentscheide sei eine Beschwerde zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (oder ...). Diesen müsse aber der Beschwerdeführer darlegen. Es sei nicht Aufgabe des Bundesgerichtes, von Amtes wegen Nachforschungen anzustellen, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil gegeben sein sollte. Die blosse Verteuerung eines Verfahrens genüge generell nicht, um einen sofortigen Entscheid des Bundesgerichtes zu erwirken.

Der Beschwerdeführer könne sein Entschädigungsbegehren in dem ihm nun offen stehenden Einspracheverfahren vortragen. Das Bundesgericht tritt nicht auf die Beschwerde ein und auferlegt dem Beschwerdeführer die Kosten von 1000 Franken.