Im dichten Turnierkalender fanden die beiden Anfang März eine Lücke, um sich in Cham im Beisein von Freunden und Familie das Jawort zu geben. Dass die Pferde bei Pius an erster Stelle stehen, bedeutet für Nicole kein Problem, wie sie kurz nach der Hochzeit gegenüber der az sagte. «Wir haben uns so kennen gelernt. Die Pferde kamen bei Pius immer an erster Stelle.»

Doch im ganzen Turnierrummel hat sich der Springreiter wohl anderweitig umgesehen. Wie Nicole heute gegenüber «Blick» erzählt, hatte ihr Ehemann eine Geliebte. Eine 26-jährige Amateurreiterin aus Fribourg soll es ihm angetan haben. Laut Nicole haben alle von der Beziehung gewusst. Auch die Angestellten hätten die beiden Seite an Seite gesehen.

Vielleicht doch ein Liebescomeback?

Eskaliert ist die Situation im Juli beim Springreiten in Ascona. Dort wurde die gehörnte Ehefrau von einem Reiter gefragt, ob sie denn Streit mit ihrem Mann habe. Es gebe ja jetzt Konkurrenz. Sie sei sofort abgereist, erzählt sie dem Boulevardblatt.

Und dann kam Olympia. «Pius rief mich ständig aus London an», so Nicole. Sie sei sogar für ihn an die Spiele geflogen, damit niemand ihr die Schuld geben konnte, wenn er nicht wie erhofft ritt.

Doch ganz auf Abstand geht die Betrogene nicht. Sie arbeitet seit kurzem wieder auf dem Hof in Oensingen, wo Pius seine Pferde untergestellt hat. «Wir sind zwar kein Paar mehr, aber immer noch ein super Team», sagt sie. Ob es ein Liebescomeback geben wird, lässt sie offen. (ldu)

Vom Spitzenpferd Carlina musste sich Pius Schwizer nach den Olympischen Spielen trennen.

Vom Spitzenpferd Carlina musste sich Pius Schwizer nach den Olympischen Spielen trennen.