Spital Dornach

Spitaldirektorin: «Der Neubau ermöglicht uns, flexibler zu werden»

Barbara Schunk

Barbara Schunk

Ein attraktiver Neubau sorgt beim Spital Dornach für frischen Wind im regionalen Spitalwettbewerb. Weshalb es trotz Ausbau nicht mehr Betten gibt, weiss Spitaldirektorin Barbara Schunk.

Frau Schunk, trotz eines Erweiterungsbaus bleibt die Zahl Betten im Spital Dornach bei rund 80. Wieso?

Barbara Schunk: 80 ist für uns eine optimale Grösse. Damit haben wir eine gute Auslastung. Viel wichtiger ist für uns, dass wir unsere Patienten durch den Neubau besser ambulant betreuen können, als das bisher der Fall war. Es ist möglich, unsere Prozesse zu optimieren.

Woran denken Sie hierbei?

Wir können zum Beispiel die starke Durchmischung im Eingangsbereich beheben. Momentan laufen die Ambulatorien, Patientenempfang und -aufnahme sowie die Notfälle über denselben Schlüsselpunkt.

Ein Ziel des Erweiterungsbaus ist eine stärkere Nutzungsflexibilität. Wo möchte man flexibler werden?

Die Flexibilität betrifft verschiedene Bereiche. Auf der Patientenseite können wir durch die neue Zimmersituation besser zwischen privat-, halbprivat- und allgemeinversicherten Patienten unterscheiden. Auch bei den Angeboten bleiben wir flexibel. Wir sind und bleiben ein kleines Spital mit einem Auftrag zur Grundversorgung und einigen Schwerpunkten.

Welche Schwerpunkte meinen Sie?

Unsere Schwerpunkte sind die Viszeralchirurgie, die Orthopädie und HNO, die Onkologie mit Hämatologie, die Gastroenterologie und die Urologie.

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