Subingen
Spezialzone um denkmalgeschütztes Schloss ist jetzt bewilligt

Zwei Einsprecher hatten sich gegen die vom Gemeinderat Subingen geplante Bauzonenänderung Teilzonenplan gewehrt. Der Regierungsrat hat die Änderung des Bauzonenplans Spezialzone Schloss jetzt genehmigt.

Rahel Meier
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Das Schloss, der Park und die umgebende Landwirtschaftszone sollen als Einheit erhalten bleiben.

Das Schloss, der Park und die umgebende Landwirtschaftszone sollen als Einheit erhalten bleiben.

Hanspeter Bärtschi

Der Regierungsrat hat die Änderung des Bauzonenplans Spezialzone Schloss genehmigt. Bereits letzten März wurde das Schloss von der ehemaligen Besitzerfamilie an ein Ehepaar verkauft, das seinen Wohnsitz zuletzt in Brasilien hatte und gezielt eine Liegenschaft in der Schweiz suchte.

Das Schloss in Subingen steht seit 1948 unter kantonalem Schutz. Es liegt mit dem umgebenden Park in der Mitte einer grossen Parzelle, welche gesamthaft in der Landwirtschaftszone liegt. Die grossen Flächen westlich und östlich der Anlage werden landwirtschaftlich genutzt. Die Gebäude selbst stehen seit einiger Zeit leer. Damit es erhalten werden kann, muss es saniert werden. Da die neuen Besitzer genau dies vorhaben, hat die Einwohnergemeinde Subingen beantragt, das Schloss und den Park in eine Spezialzone umzuzonen. Nur so ist es einer Privatperson überhaupt möglich, das Land zu erwerben, weil es dem bäuerlichen Bodenrecht untersteht. Die Gemeinde hat zudem ein Interesse daran, dass nicht nur das Schloss, sondern auch die Umgebung und der Park erhalten bleiben. Damit die Umgebung des Schlosses langfristig freigehalten werden kann, wird mit dem Plan auch die bestehende Reservezone im östlichen Bereich aufgehoben.

Während der öffentlichen Auflage des Teilzonenplans gingen zwei Einsprachen gegen die Spezialzone ein. Nachdem der Gemeinderat diese abwies, wurden sie vor den Regierungsrat gezogen. Da aber der in diesem Fall nötige Kostenvorschuss nicht geleistet wurde, ist das Bau- und Justizdepartement nicht auf die Beschwerde eingetreten.