Kantonspolizei
Solothurner Polizei meldet 20 Einbrüche in drei Tagen

20 Einbruchsmeldungen hat die Kantonspolizei in den letzten drei Tagen erhalten. Sie hat den Verdacht, dass sich mehrere Einbrecherbanden in der Nordwestschweiz aufhalten. Betroffen ist vor allem die Region Olten.

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Walter Bieri/Keystone

Alleine in den letzten drei Tagen gingen bei der Kantonspolizei Solothurn über 20 Meldungen von Einbrüchen ein. Ein Schwerpunkt der Delikte bildete das Gäu und die Region rund um Olten. «Vereinzelte Meldungen gingen auch aus der Region Solothurn und dem «Schwarzbubenland» ein», schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Einfamilienhäuser sind gefährdet
Bevorzugt haben die Einbrecher freistehende Einfamilienhäuser, aber auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Begangen wurden die Einbrüche in den späten Nachmittags- oder Abendstunden, vereinzelt auch während der Nacht. Besonders betroffen waren die Gemeinden Egerkingen, Kappel, Winznau, Starrkich und Dulliken.

Die Polizei sieht gut organisierte Banden am Werk. «Es ist davon auszugehen, dass derzeit mehrere «Tätergruppen» in der Nordwestschweiz auf «Einbruchs- und Diebestour» sind», schreibt die Kapo . Sie geht davon aus, dass die Diebe ihre Tatorte im Vorfeld rekognosziert haben. Die Kantonspolizei Solothurn macht täglich eine «Lagebeurteilung» und bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Verdächtige Geräusche und Wahrnehmungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden.

Die Polizei rät, keine Schlüssel unter Türvorlegern, im Milchkasten oder im Blumentopf zu verstecken. Auch wer nicht zuhause ist, soll das Licht brennen lassen. «In der Regel scheuen Einbrecher das Licht», schreibt die Kapo. «Gute Dienste leisten sogenannte Alarm- und Schockbeleuchtungen.»

(lfh/pks)