Bagger-Unfall
Solothurner fuhr direkt hinter Unfall-LKW: «Ich hätte tot sein können»

Der 30-jährige Ejup Gashi aus Zuchwil SO fuhr mit einem weissen Lieferwagen direkt hinter dem Lastwagen, der den Unfall auf der A1 verursachte. Mit viel Glück überstand er den Unfall unversehrt. Beinahe hätten ihn Betonteile getroffen.

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Fahrtauglich war Ejup Gashis Lieferwagen nach dem Unfall nicht mehr.

Fahrtauglich war Ejup Gashis Lieferwagen nach dem Unfall nicht mehr.

Peter Rippstein

Am Montag rammte auf der Autobahn A1 ein LKW mit seinem geladenen Bagger eine Brücke. Daraufhin war der Verkehr für Stunden lahmgelegt.

Ejup Gashi fuhr mit einem Lieferwagen direkt hinter dem Lastwagen, als der geladene Bagger die Brücke touchierte. «Ich sah nur noch, wie aus heiterem Himmel irgendein Teil vor meiner Scheibe auftauchte», sagt der Zuchwiler, der bei einer Fertigungstechnologie-Firma in Niederbipp arbeitet, gegenüber der Zeitung «Blick». «Die Scheibe war kaputt und der Rahmen über meinem Kopf eingedrückt».

Ejup Gashi war mit seinem Lieferwagen (roter Kreis) gleich hinter dem Unfall-Bagger auf der Autobahn unterwegs.

Ejup Gashi war mit seinem Lieferwagen (roter Kreis) gleich hinter dem Unfall-Bagger auf der Autobahn unterwegs.

Screenshot Tagesanzeiger.ch

Kiloschwere Betonblöcke seien von der Brücke auf die Strasse und auf seinen Lieferwagen gefallen. Nur wenig habe gefehlt und der Betonbrocken hätte ihn erschlagen, so Gashi. «Ich hätte tot sein können.» Doch glücklicherweise blieb er unversehrt.

Dass er es nicht war, der den Unfall verursacht hatte, begriff der 30-jährige zunächst gar nicht. Erst als er es geschafft hatte, den Lieferwagen durch die Beifahrertür zu verlassen, konnte er sehen, was sich zugetragen hatte.

Für den Fahrer des Lastwagens zeigt er Unverständnis. Es sei verantwortungslos, dass er die Ladung nicht kontrolliert habe. (jvi)