Fotomuseum Winterthur
Solothurner Fotograf wird mit Retrospektive geehrt

Grosse Ehrung für grosses Werk: Das Fotomuseum Winterthur zeigt ab Ende Mai eine Retrospektive des fotografischen Schaffens des 1936 in Solothurn geborenen Künstlers. Hugo Jaeggi lebt in Burg im Leimental.

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Hugo Jaeggi im Kreis seiner Freunde: (v. l.) Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz, Hugo Jaeggi, Stella Teuger, Lebenspartnerin, Michel Fischer und Eve Jaeggi, Initianten des Projektes, Dieter Merz, Gemeindepräsident Burg i. L.

Hugo Jaeggi im Kreis seiner Freunde: (v. l.) Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz, Hugo Jaeggi, Stella Teuger, Lebenspartnerin, Michel Fischer und Eve Jaeggi, Initianten des Projektes, Dieter Merz, Gemeindepräsident Burg i. L.

Martin Staub

Zu dieser Ausstellung im bekanntesten Fotomuseum der Schweiz – Vernissage am 27. Mai –, aber auch als Geschenk zu seinem 80. Geburtstag (15. Mai) gebührt dem Jubilar auch ein Katalog, in dem die wichtigsten in Winterthur präsentierten Arbeiten abgedruckt sind, fand Eve Jaeggi, Ex-Partnerin des Fotografen. Durch einen Aufruf per Briefpost und auch per Crowdfunding via Internet kam dieses Projekt zustande. Am vergangenen Freitag durften die Freundinnen und Freunde des in Burg wohnhaften Künstlers anlässlich der Vernissage ein Exemplar dieser Begleitpublikation «Hugo Jaeggi – Passagen» in der Aktienmühle in Basel in Empfang nehmen.

Unter den Gästen waren auch Dieter Merz, Burgs Gemeindepräsident, Martin Gasser, Konservator Fotostiftung Schweiz und Verfasser des Vorworts der Publikation, sowie Eve Jaeggi und Michel Fischer, die Initianten des Katalogprojektes.

Hugo Jaeggi, in Solothurn geboren und aufgewachsen, absolvierte von 1953 bis 1956 eine Fotografenlehre bei Ernst Räss. Seit 1983 lebt er als freischaffender Fotograf in Burg i. L. Neben Auftragsarbeiten widmete sich Jaeggi eigenen Fotoprojekten und erlangte besonders im Bereich Porträts nationale und internationale Bedeutung. Hugo Jaeggi wurde schon mehrfach mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet.

Er hat bis heute seine Neugierde, die es für diesen Beruf braucht, behalten und auch den Anschluss an das digitale Zeitalter im Bereich Fotografie nicht verpasst, wie seine neusten Werke eindrücklich beweisen. (dust)