Die vom Souverän im März letzten Jahres genehmigten 12 Mio. Franken reichen nicht aus. Nachdem die Planer wegen den ungewöhnlichen Massen des ursprünglichen Projektes von 22 x 30,5 Meter eine nochmalige Vernehmlassung bei den Vereinen durchführten, wurde klar, dass nicht alle geforderten Spielarten in der Halle gespielt werden könnten.

Kredit erhöht sich

Die nun neu vorgeschlagene Halle weist mit 26 x 30,5 Meter ein Mass auf, mit der alle Sportarten ausser Basketball wettkampfmässig parallel zweimal gespielt werden können. Das neue Hallenprojekt verteuert den Rahmenkredit um 1,5 Mio. Franken auf 13,5 Mio. Franken. Der Objektkredit für die Turnhalle erhöht sich von 6,3 Mio. Franken auf 8 Mio. Franken. Mit dabei sind eine halbe Mio. Franken Baugrundrisiko.

Die Halle wird tiefer in den Boden gebaut, damit die Nebenräume im Untergeschoss näher an die bestehenden Gebäude Turnhalle und Schulhaus gebaut werden dürfen. Erst dieser architektonische Kunstgriff erlaubt den Bau der grösseren Halle auf dem wenigen Bauland. Dennoch muss mit Sicherungsmassnahmen gegenüber den bestehenden Bauten gerechnet werden, Möglich sind auch weitere Massnahmen im Fall von Grund- oder Hangwasser. Zusätzlich muss die Aussenanlage (Laufbahn) neu platziert werden, was die Kosten ebenfalls erhöht.

Der Gemeinderat stimmte am Montagabend mit 10 Ja und einer Enthaltung dem neuen Projekt zu.