Seniorenwohnungen

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter: Lengnauer «Bahnhöfli» ist bezugsbereit

Otto Puorger hat sich in der Seniorenwohnung bereits gut eingelebt.

Otto Puorger hat sich in der Seniorenwohnung bereits gut eingelebt.

Wenn die Arbeit im Garten zu viel wird, das Haus zum Wohnen zu gross ist, aber man die gute Wohnsituation beibehalten möchte, dann bietet sich Wohnen in einer Seniorenwohnung an.

Schubladen statt Tablare im unteren Bereich der Schränke, wo das Bücken im Alter schwerer fällt, keine Schwellen, auch nicht zum Balkon, im Badezimmer Haltegriffe neben der Toi­lette, rutschfeste und pflegeleichte Bodenbeläge, seniorengerechte Armaturen an den Apparaten in der Küche, fix installierte Notrufgeräte und Rauchmelder – das sind nur einige Eckpfeiler altersgerechter Bauweise. Der Lift zur Einstellhalle gehört dazu wie auch die etwas breiteren Parkplätze. Ein hausinterner Gemeinschaftsraum steht zur Verfügung, dazu Dienstleistungen, welche man «à la carte» beziehen kann. Das ist das Prinzip von Wohnungen, in denen sich lange selbstständig und selbstbestimmt weiterleben lässt. Die Seniorenwohnungen im Bahnhöfli Lengnau wurden nach diesem Prinzip ausgestattet.

Neues Gebäude statt alte Traditionsbeiz

Im September 2016 schloss das beliebte Lengnauer Bahnhofrestaurant seine Türen. Wenn sich einige Lengnauerinnen und Lengnauer auch etwas wehmütig an den genossenen Hecht, die argentinischen Wochen und die Gespräche am runden Tisch zurückerinnern – eine würdige Nachfolge im Sinn des Wirtepaares Norma und René Kunz liess sich partout nicht finden. Entstanden ist dafür anstelle des Restaurants Bahnhof und der Nachbarliegenschaft – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Alters- und Pflegeheim Sägematt – ein Gebäude mit 21 Wohnungen mit altersgerechter Infrastruktur, das sich gut ins Quartier einfügt. Die Seniorenwohnungen Bahnhöfli Lengnau eignen sich für selbstständige Senioren, die ein unabhängiges Leben weiterführen möchten, sich aber nach Bedarf Unterstützung im Alltag wünschen und keine bis nur leichte Pflege benötigen. Im «neuen Bahnhöfli» werden 2-, 2 ½ – und 3 ½ -Zimmerwohnungen für Wohnen im Alter mit Dienstleistungen angeboten.

Grundleistungen und zusätzlich buchbare Dienstleistungen

«Ich habe mich bereits gut eingelebt», sagt Otto Puorger. Der Senior schätzt das organisierte Dienstleistungsangebot, das wie Menüservice oder Reinigung «à la carte» zusätzlich bezahlt werden muss. Verschiedene Grundleistungen sind aber bereits enthalten. Eine Ansprechperson vor Ort steht zu fixen Zeiten zur Verfügung, Handreichungen durch den Hauswart sind möglich. Als Ansprechperson konnte Denise Stettler aus der unmittelbaren Nachbarschaft gewonnen werden.

Marktübliche Preise mit vielen Vorteilen

«Die Preise bewegen sich im Rahmen der ortsüblichen Mieten für moderne Neubau-Wohnungen auf höherem Standard. Die Ersparnis gegenüber den wahren Kosten im Einfamilienhaus ergeben sich durch die Lage und das Konzept», sagt Martin Perrot von PG Immoservice AG. Wenn der Zug direkt vor der Haustüre halte, die Entsorgung und die Einkaufsmöglichkeiten sich in Pantoffeldistanz befänden, dann sei plötzlich auch das Auto nicht mehr unbedingt nötig und man könne sich das eine oder andere Mal auch ein Taxi oder Menü leisten.

Gründe genug, sich den Umzug in eine Seniorenwohnung mit Dienstleistungen und der nötigen Sicherheit zu überlegen. «In anderen Überbauungen waren die Notrufgeräte bereits nützlich», sagt Perrot, wenn zwar hie und da ein Falschalarm ausgelöst wurde.

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