Das Wetterpech erwischte am vergangenen Wochenende alle, die am traditionellen Zibelimäret im Freien etwas feilboten, wenn auch nicht alle im gleichen Ausmass. Zum Teil blieben die Umsätze im Vergleich zu anderen Jahren bescheiden. Einige Marktfahrer stellten ihren Stand am Samstag schon gar nicht auf. «Es ist ganz bestimmt in all den Jahrzehnten nicht immer bestes Marktwetter gewesen», sagt OK-Präsident Volker Nugel. Aber dermassen «verhudlet» und kalt wie diesmal sei es seit Jahrzehnten nicht gewesen.

Dem pflichtet Hans Schnider bei, er ist Präsident des Oensinger Vogelherdclubs (VCO), der jeweils mit dem grössten Zwiebelverkaufsstand vertreten ist. «Aber man muss relativieren, denn x-mal lief es gut bis sehr gut», betont Schnider. Von den übrig gebliebenen Zwiebelzöpfen werde ein Teil beim demnächst stattfindenden Lottomatch eingesetzt, andere würden über andere Kanäle vertrieben, «aber halt zum Selbstkostenpreis».

Parallel zum Zibelimäret lädt jeweils der Oensinger Gewerbeverein zur Ausstellung ein. Schnee, Wind und Kälte hatten dort auch ihre Wirkung: «Für uns im Gewerbezelt war es gar nicht schlecht, dass das Wetter schlecht war», sagt Michel Moser, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins. Die Leute seien gerne im geheizten Zelt geblieben und hätten sich Zeit genommen für ein Gespräch.