Offenhalten der Riedholzstrasse, strikte Geschwindigkeitsbegrenzungen, bauliche Massnahmen, ein zweijähriger Versuch und je hälftige Übernahme der Kosten für die nötigen Massnahmen. Darauf einigten sich die Gemeinden Feldbrunnen-St. Niklaus und Riedholz letzten Winter. Am Montagabend wurde nun das Projekt für die Riedholzstrasse im Gemeinderat präsentiert. Das Kostendach von total 120 000 Franken wird eingehalten.

Davide Secci (BSB und Partner Biberist) rechnet mit Kosten von rund 80 000 Franken (was je 40 000 pro Gemeinde ausmacht). Der Gemeinderat Feldbrunnen hat deshalb einen Kredit von 45 000 Franken freigegeben.

Verengungen und Schwellen

Auf der Riedholzstrasse sollen zwischen dem Ende der 30er-Zone in St. Niklaus und dem Waldeingang Schwellen eingebaut werden, damit «die Automobilisten gar nicht erst auf die Idee kommen, aufs Gaspedal zu drücken», wie erklärt wurde. Zusätzlich soll es Verengungen geben. Im Bereich des Waldes sind praktisch keine Massnahmen geplant. Die Strasse sei dort kurvenreich und die Sicht nicht immer gut. Damit die Kurven weniger geschnitten werden, wird eine Mittellinie aufgezeichnet. «Es wird wohl schwierig, Tempo 40 auf der ganzen Strecke zu erreichen», erklärte Secci im Gemeinderat.

Da es sich um eine Versuchsphase handelt, soll nach einem Jahr eine Erfolgskontrolle erfolgen. Nach zwei Jahren wird diese erneut durchgeführt. Mit einem Speedy-Messgerät sollen die Automobilisten zusätzlich aufs Tempo auf- merksam gemacht werden. Diskutiert wurde zusätzlich über den Fussweg, der vom Schloss Waldegg her in Richtung Wald führt. Er sollte aus Gründen der Sicherheit verlängert werden, führt aber über Landwirtschaftsland.