Reitsport

Schweizer Elite in familiärer Atmosphäre beim Grand Prix in Deitingen

Der Grasswiler Gilles NGovan zeigte auf dem Deitinger Zuchthengst «Dream of Night» eine Glanzleistung.

Der Grasswiler Gilles NGovan zeigte auf dem Deitinger Zuchthengst «Dream of Night» eine Glanzleistung.

Mit Kind und Kegel und dazu noch Pferd und Hund – so trifft man sich diese Woche im Pferdesport-Zentrum Russmatt. In Deitingen gingen die besten Reiter der Schweiz an den Start, und trotzdem war es ein familiärer Anlass.

Man kannte sich, die Herzlichkeit war zu spüren. Dies auch unter den Teilnehmern des anspruchsvollen Grand Prix – die Freundschaft kam bei aller sportlichen Konkurrenz nicht zu kurz. «Das Familiäre wollen wir auch so vermitteln», sagte Susanne Eggli vom organisierenden Pferdesport-Zentrum Russmatt. «Wir verzichten deshalb ganz bewusst auf einen VIP-Bereich.» Das Motto laute, alle Leute werden gut und gleich behandelt.

Der Lokalmatador Ngovan auf dem dritten Rang

Besonders stolz war man auf die Teilnahme von Silvia Iklé mit ihrem Salieri am Grand Prix vom Freitag. Dieses Paar gehörte während Jahren zu den besten der Welt. Silvia Iklé belegte im Vorzeige-Event den zweiten Platz, hinter ihrer Bereiterin Jeannine Zuber auf Wesergeist. Auf dem dritten Rang klassierte sich Lokalmatador Gilles Ngovan auf dem zehnjährigen Deitinger Zuchthengst Dream of Night Fluswiss, der bereits mehrere Schweizer-Meister-Titel erobern konnte.

Die besten Reiterinnen und Reiter in Deitingen

Acht Tage im Zeichen des Dressurreitens, das ist nicht ohne. So kamen die besten Reiterinnen und Reiter aller möglichen Leistungsklassen nach Deitingen. Und es hatte wirklich etwas für jedes Niveau, von der Prüfung für Einsteiger bis zum Grand Prix für die Schweizer Elite.

Heute stehen am Morgen die Dressuraufgaben GA 02/60 und am Nachmittag GA 04/60 auf dem Programm. Eher ungewöhnlich: Morgen stehen zum Abschluss nochmals verschiedene Promotionsprüfungen für Jungpferde an. «Den Profi-Reitern ist das eigentlich recht, wenn sie nicht nur am Wochenende zum Einsatz kommen», meint Susanne Eggli, «nur so konnten wir das ganze Feld abdecken.»

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