Theater
Schopfbühne macht eine Zeitreise ins Zentrum des mächtigen Preussen

Am Mittwoch begann der Vorverkauf für die neuste Produktion der Schopfbühne, die im März gezeigt wird. Bei dem Lustspiel «Pension Schöller», welches im Berlin der Jahrhundertwende um 1900 spielt, sind vergnügliche Momente garantiert.

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Ein verhängnisvoller Kuss. zvg

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Das Lustspiel «Pension Schöller« handelt in dem ziemlich verrückten Berlin um 1900, einer pulsierenden Stadt, dem Zentrum des mächtigen Preussens und des dreissig Jahre zuvor aus der Taufe gehobenen Deutschen Reiches. Es ist die Zeit, in der Kaiser Wilhelm I. und der «Eiserne Kanzler» Fürst Otto von Bismark regieren. Häufig spricht man von der «guten alten Zeit». Es sind die Jahre, in denen es ganz viele Menschen in die Metropole an der Spree, die Grossstadt schlechthin, zieht.

So machen auch Philipp Klapproth und seine Schwester Ida eine Stippvisite in dieser Stadt. Ansonsten leben sie auf einem kleinen Gutshof in der weiteren Umgebung Berlins. Vor allem den fidelen Gutsbesitzer und überzeugten Junggesellen Philipp zieht es nach Berlin. Er hat einen ganz besonderen Herzenswunsch, den er sich mit der Hilfe seines Neffen Alfred, der in Berlin lebt, erfüllen möchte. Der abenteuerlustige Philipp möchte unbedingt eine Irrenanstalt von innen sehen und in hautnahen Kontakt mit den Verrückten kommen. Dafür will er seinen Neffen finanziell bei dessen Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen.

Gesagt, getan: Alfred, der keine solche Anstalt kennt, führt seinen Onkel schweren Herzens und mit einem ziemlich unguten Gefühl in die «Pension Schöller» ein. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Familienpension, allerdings mit reichlich skurrilen Gästen, die man durchaus für ein wenig «meschugge» halten könnte. Die ersten «Insassen» dieser ganz besonderen «Anstalt» lernen wir in einem kleinen Café an der Chausseestrasse kennen: eine Schriftstellerin mit grenzenloser Fantasie, die hofft, mit Ihren Romanen Karriere zu machen, den Neffen des Pensionsbesitzers Schöller, der davon träumt, auf den «Brettern, die die Welt bedeuten» mit den grossen Klassikern im Rampenlicht zu stehen. In der Pension trifft der Protagonist dann noch auf einen Grosswildjäger, einen cholerischen Major a.D. und die Tochter des Gastgebers. Was er dabei alles erlebt und wie es weiter geht, nachdem er mit seiner Schwester Ida wieder zurück auf seinem Landsitz ist, sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

«Pension Schöller», Posse nach Carl Laufs und Wilhelm Jacoby, Regie und Dialektbearbeitung Rolf Schoch.

Theater-Snack-Bar

Die Schopfbühne hat ihre Bar geöffnet, der Treffpunkt vor den Vorstellungen, in den Pausen und nach den Vorstellungen. Das Bistro ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. (mgt)

Vorstellungen:

Im März : 6., 8., 10., 14., 15., 16., 18., 21., 22., 28., 29., 30.

Im April: 4., 5., 12., 13., 17., 22., 25., 26., 27.. Wochentage jeweils um 20.00 Uhr, an Sonntagen jeweils um 17.00 Uhr.

Vorverkauf Coop Vitality, Grenchen.

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