Beschwerde
Schlafzimmerraub von Gerlafingen kommt vor Bundesgericht

Die Solothurner Justiz will den Fall des Schlafzimmerraubs von Gerlafingen, bei dem in den 90er Jahren eine ältere Frau ums Leben kam, zu den Akten legen. Dagegen wehrt sich der Enkel. Er geht jetzt sogar vor Bundesgericht.

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Das Verfahren im Fall der Schlafzimmerräuber wird vor Bundesgericht weitergezogen (Symbolbild)

Das Verfahren im Fall der Schlafzimmerräuber wird vor Bundesgericht weitergezogen (Symbolbild)

Keystone

Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat im Mai dieses Jahres die Strafuntersuchung wegen Mordes gegen einen 42-jährigen Kosovaren eingestellt. Dieser war verdächtigt worden, 1992 in Gerlafingen bei einem Raubüberfall eine 81-jährige Frau getötet zu haben. Laut der Staatsanwaltschaft fehlten aber die Beweise für die die Anwesenheit des Mannes.

Der Enkel der Getöteten wehrt sich dagegen, dass der Fall ad acta gelegt wird. Er hat seine Beschwerde gegen die Solothurner Justiz bis vors Lausanner Bundesgericht gezogen, wie das Regionaljournal Radio DRS berichtet.

In den 90er Jahren hatte eine Bande von Schlafzimmerräubern im Kanton Solothurn mit brutalen Überfällen für Angst und Schrecken gesorgt. Die Taten sind aber verjährt. (ldu)

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