Schnottwil
Schallisolierte Fenster sollen den Schnottwilern die Ruhe zurückbringen

Das Lärmsanierungsprojekt des Kantons sieht nur minimale Massnahmen vor. Massnahmen wie Lärmschutzwände oder ein Flüsterbalg wären im Vergleich zum Ertrag mit einem zu hohen Aufwand verbunden.

Marlene Sedlacek
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Lärmschutzwände wie diese wird es in Schnottwil nicht geben, dem Kanton ist der damit verbundene Aufwand zu gross.

Lärmschutzwände wie diese wird es in Schnottwil nicht geben, dem Kanton ist der damit verbundene Aufwand zu gross.

Keine Lärmschutzwände, kein Flüsterbelag und auch keine Zone mit reduziertem Tempo werden den lärmgeplagten Anwohnern der Bern- und Bürenstrasse zu einem ruhigeren Schlaf verhelfen.

Die Wirksamkeit solcher Massnahmen sei im Vergleich zum Aufwand zu gering, geht aus den Unterlagen zum Lärmsanierungsprojekt des Kantons hervor. Nach den Ergebnissen von Lärmmessungen steht der Kanton als Besitzer der Strasse gemäss Lärmschutzverordnung jedoch in der Pflicht, etwas zu unternehmen.

Das Projekt sieht als Massnahmen nur die Sanierung von Fenstern vor. Es seien nicht vorwiegend Motorengeräusche, die störten, sondern vielmehr Abroll- und Windgeräusche, meinte Gemeinderat Adrian Suter.

Dies spreche für den Einbau eines Flüsterbelags. Markus Wälti bemängelte, dass der Lärmschutz nur Symptombekämpfung sei. Er wünschte sich ein längerfristiges Projekt, welches das Problem des Verkehrsaufkommens an und für sich anpacken würde.

Die Gemeinderäte sind sich bewusst, dass andere Gemeinden im Bucheggberg und im Wasseramt schlimmer dran sind als Schnottwil. Der Kanton müsse beim Kostenverteiler wohl Prioritäten setzen. Den Grossteil der Kosten müsste der Kanton übernehmen. Die Gemeinde wäre ebenfalls verpflichtet, einen Teil davon zu tragen.

Der Gemeinderat leitete die Projektunterlagen der Bau- und Werkkommission zur Begutachtung und Stellungnahme weiter. Ausgeführt werden die Arbeiten erst in vier Jahren.

Nachrufe nahtlos weiterführen

Einigen Bürgern ist aufgefallen, dass nicht von allen verstorbenen Schnottwilern ein Nachruf in der Presse zu finden war. Grund dafür ist, dass die bisherige Verfasserin der Nekrologe aus der Gemeinde, weggezogen ist.

Die fehlenden Nachrufe wird sie noch schreiben. Im Infoblatt wird der Gemeinderat einen Aufruf für eine Nachfolge starten, damit diese Aufgabe lückenlos weitergeführt werden kann. Sollte dieser nicht fruchten, wird er geeignete Personen direkt angehen.

Ferienpass ist beliebt

Die Aktion Ferienpass darf auch dieses Jahr auf die Unterstützung der Gemeinde zählen. Vizegemeindepräsident Stefan Schluep stellte fest, dass die vielfältigen Angebote und Aktivitäten letztes Jahr rege genutzt wurden.

Mit 100 Franken und der Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten im Gemeindehaus leistet die Gemeinde einen Beitrag daran. Ebenso wird den Organisatoren der Spiel- und Funplatz zur Benutzung überlassen.