Betroffen von der Schalterschliessung sind die Bahnhöfe Luterbach-Attisholz, Wangen bei Olten und Hägendorf. Diese werden per 30. April 2012 in einen Selbstbedienungsbahnhof umgewandelt. Grund dafür ist laut einer Medienmitteilung die rückläufige Nachfrage an den Schaltern der drei Bahnhöfe. Zudem werden die Stellwerkanlagen im Gäu künftig zentral gesteuert.

Zu wenig wirtschaftlich

Immer mehr Bahnfahrer besitzen heute ein Pauschalabonnement oder kaufen ihr Ticket am Billettautomaten, im Internet, via Handy oder per Rail Service. Mehr als zwei Drittel aller Fahrkarten verkauft die SBB über diese Kanäle. Gleichzeitig habe der Bund der SBB den Auftrag erteilt, das Unternehmen nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu führen. Entsprechend überprüfen die SBB das gesamte Distributionsnetz laufend auf seine Wirtschaftlichkeit.

Nach Solothurn ausweichen

Kunden müssen ihre Billette also künftig am Billettautomaten lösen. Dieser bietet Abos und Billette nach über 4500 Ortschaften sowie Mehrfahrtenkarten und Tageskarten. Bezahlen lässt sich mit Bargeld, EC- und Kreditkarten, Reka-Checks oder Postcard. Für eine persönliche Beratung empfiehlt die SBB den Luterbachern die Schalter in den Bahnöfen Solothurn, Olten und Oensingen an. (mgt)