Kriegstetten

Rückzug von IG Kriegstetten und CVP: Im Februar gibt es eine Ersatzwahl

Der Kriegstetter Gemeinderat muss die nächsten dreieinhalb Monate mit einem Rumpfteam rund um Gemeindepräsident Manfred Küng auskommen.

Der Kriegstetter Gemeinderat muss die nächsten dreieinhalb Monate mit einem Rumpfteam rund um Gemeindepräsident Manfred Küng auskommen.

Die IG Kriegstetten und die CVP haben sich aus dem Gemeinderat zurückgezogen. Jetzt ist eine Ersatzwahl angesetzt worden. Sie findet am 9. Februar statt. Bis dahin muss der Gemeinderat mit einem dreiköpfigen Rumpfteam auskommen.

Der Rumpf-Gemeinderat hat an seiner Sitzung den Zeitplan für eine Ersatzwahl von zwei Gemeinderatssitzen zu Kenntnis genommen. Die IG Kriegstetten und die CVP haben diese Situation dem Gemeinderat eingebrockt, als sie ihre gewählten Gemeinderäte Brigitte Palacios und Beat Bommer sowie sich selber als Parteien zurückgezogen hatten.

Die Ersatzwahl findet am 9. Februar statt. Wahlvorschläge müssen bis 11. November, 17 Uhr eingereicht werden. Der Rückzug der beiden Parteien blieb nicht unkommentiert. Ursula Müller verlas am Ende der Sitzung eine Erklärung. «Die Begründung, eine Zusammenarbeit mit dem neuen Gemeindepräsidenten sei nicht möglich, ist billig und unterste Schublade und zeugt von einer Hilflosigkeit sondergleichen.»

Sollte es nicht zu stillen Wahlen kommen, muss der Kriegstetter Gemeinderat die nächsten dreieinhalb Monate mit einem Rumpfteam auskommen, das aus dem Gemeindepräsidenten Manfred Küng (SVP), Simon Wiedmer (FDP und Freie Liste) und Pascal Hohl (Junges Kriegstetten) besteht.

An der Gemeinderatssitzung am Montagabend waren neben dem Gemeindepräsidenten zwei Ersatzgemeinderäte anwesend. Manfred Küng konnte sich dabei auf die FDP-Ersatzgemeinderätin Ursula Müller verlassen, die in jedem Geschäft wie Küng votierte. Ersatzgemeinderat Daniel Ernst (Junges Kriegstetten) war mit seinen Anträgen chancenlos.

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