Aetigkofen
Riesenaufmarsch beim Buechibärger Wiehnachtsmäret

Aus der ganzen Region strömen sie nach Aetigkofen. Grund: der Buechibärger Wiehnachtsmäret lockt wieder. Bereits am Eröffnungstag herrschte Grossandrang.

Daniel Rohrbach
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Weihnachtliche Stimmung
18 Bilder
Warm eingepackt lässt sich der Abend geniessen
Kerzen und Kerzenhalten in allen Variationen
Alles, was das Weihnachtsherz begehrt
Kleine Filzfiguren
Bemalte Sterne zum Aufhängen
Leckeren Käse
Eine Steelband unterhielt die Marktbesucher
Ein Stand voller Grittibänzen
Bucheggberger Weihnachtsmarkt 2011
Frauen stossen auf den Abend an
Die Auslage wird aufmerksam betrachtet
Eine Verkäufer unterhält sich mit einer Kundin
Viele Familien fanden am Donnerstag den Weg an den Bucheggberger Weihnachtsmarkt
Kleines Mädchen mit grossem Stern

Weihnachtliche Stimmung

Hanspeter Bärtschi

Der Aetigkofer Weihnachtsmarkt ist mittlerweile weit herum bekannt. Davon zeugen am Donnerstagnachmittag drei Reisecars, der erste mit Freiburger, der zweite mit Sankt Galler und der dritte mit Luzerner Nummernschildern, die mit ihren Fahrgästen pünktlich zum Marktbeginn um 16 Uhr im Bucheggberger Dorf vorfahren.

Hörte man sich unter diesen erfahrenen Marktgängern um, vernimmt man da und dort: Der «Buechibärger Wiehnachtsmäret» gehöre mit dem Weihnachstmarkt in Einsiedeln zu den schönsten in der Schweiz. Einen Riesenaufmarsch ist man sich in Aetigkofen - der Markt erlebt heuer seine 15. Auflage - mittlerweile gewöhnt.

Auch ohne Schnee schön

Doch die Besucherströme, die bereits am ersten Tag ausgemacht werden können, stellen alles Bisherige in den Schatten. «So viele Leute hat es an einem Donnerstag noch nie gehabt», sagt etwa Doris Senn aus Biberist, die mit ihren Honigprodukten und Wachskerzen bereits zum 14. Mal am Aetigkofer Markt teilnimmt. Das frühlingshafte Wetter mag sicher das Seine beigetragen haben, dass bereits am ersten Tag derart viele Leute nach Aetigkofen gepilgert sind.

Doch tut dies der weihnächtlichen Stimmung des erstmals seit vier Jahren «grünen» Marktes keinen Abbruch. Liebevoll geschmückt und eingetaucht in warmem Licht zeigt sich der intakte Aetigkofer Dorfkern auch ohne Schnee genau von der Seite, die viele Besucher und Besucherinnen immer wieder in ihren Bann zu ziehen vermag.

Geschäft läuft

Doch auch auf die Aussteller, es sind deren achtzig, übt der Markt eine Faszination aus. «Super, ganz schön, ganz toll», sagt etwa der Grenchner Klaus Cahannes, der zusammen mit seiner Ehefrau Ursi in Aetigkofen erstmals einen Stand betreibt. Die beiden bieten Stearinkerzen, Kinderfinken, Lernhilfen und vieles mehr feil. Und für Klaus Cahannes ist denn so gut wie sicher, dass er und seine Frau nächstes Jahr wieder in Aetigkofen anzutreffen sind.

Öffnungszeiten

Freitag 2. Dezember 2011 16.00 - 22.00 Uhr
Samstag 3. Dezember 2011 14.00 - 21.00 Uhr
Sonntag 4. Dezember 2011 11.00 - 18.00 Uhr

Der Aetigkofer Weihnachtsmarkt hat sich in den letzten Jahren auch zu einem sehr wichtigen Anlass viele Bucheggberger Vereine entwickelt. Der EHC Bucheggberg etwa bietet in seiner „Glugge Stube" Pizza und Fondue an. Peter Zimmermann, der Präsident des momentan in der 2. Liga spielenden Hockeyclubs betont denn auch, dass die „Glungge Stube" eine für den Verein nicht mehr wegzudenkende Einnahmequelle sei.

«Die machen das , diese Bucheggberger»

Grossandrang wie immer in der Eselbar. Spätestens ab 21 Uhr gibt es kaum mehr ein Durchkommen. Dicht gedrängt stehen sich die Bucheggberger Jugend und ein paar Junggebliebene im umfunktionierten Stall auf den Füssen herum. Derweil draussen schon von weitem hörbar das unverkennbare Lachen eines mittlerweile in der ganzen Schweiz bekannten Politikers zu vernehmen ist.

Als «Schwarzer» auf Stimmenfang im reformierten Bucheggberg? «Nein, nein», winkt CVP-Nationalrat (und vielleicht bald Ständerat) Pirmin Bischof ab. Er komme jedes Jahr nach Aetigkofen. Es sei schlicht und einfach ein schöner Mark. Zudem, hebt er rühmend hervor, stamme ein grosser Teil der Produkte aus der näheren und ferneren Umgebung. «Die machen das , diese Bucheggberger.»