Attisholz Nord
Riedholzer Gemeinderat will keine Überraschungen in Attisholz Nord

Wie soll der neue Dorftteil Attisholz Nord aussehen? Der Riedholzer Gemeinderat macht klare Vorgaben an die zuständige Kommission. Diese soll das neue Teilleitbild erarbeiten.

Urs Byland
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In Attisholz Nord (links) sollen zukünftig bis zu 1000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

In Attisholz Nord (links) sollen zukünftig bis zu 1000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Simon Dietiker

Keine öffentlichen Gebäude im neuen Dorfteil von Riedholz und eine Beschränkung der Geschossfläche auf drei Etagen plus Attika. Dies sind die wesentlichen Vorgaben des Gemeinderates von Riedholz an die Spezialkommission Ortsplanung, die das Teilleitbild Attisholz Nord erarbeiten soll. Das Teilleitbild soll einen Zeithorizont von 30 Jahren abdecken. In dieser Zeitspanne gehen die Verantwortlichen davon aus, dass im Dorfteil Attisholz Nord zirka 600 bis 1000 Arbeitsplätze geschaffen werden, 600 bis 800 Personen dort einen Wohnort finden und weitere 100 bis 200 Personen im Umland neu hinzuziehen werden.

Wachstum soll finanziell verkraftbar sein

Der Gemeinderat will zudem keine Überraschungen erleben. So sollen die Auswirkungen auf die soziale (beispielsweise Schülerzahlen) und technische Infrastruktur der Gemeinde insgesamt und pro Etappe berechenbar sein. Hintergrund dieser Forderung ist der Gedanke, dass die Gemeinde das Wachsen von Attisholz Nord finanziell verkraften kann. Brisant ist zudem die Forderung von Riedholz, dass der Erlös aus Grundstücksverkäufen der Attisholz Infra AG zwingend für die Arealentwicklung fliessen soll und nicht anderweitig verwendet werden dürfe. Dies soll mittels Verträgen zwischen der Attisholz Infra AG und der Einwohnergemeinde Riedholz bis zum Abschluss des Teilleitbildes vertraglich geregelt werden. Dafür zuständig wird aber nicht die Spezialkommission Teilleitbild, sondern eine andere noch zu bildende Gruppe.

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