Buchegg
Reitverein Bucheggberg findet in Hessigkofen einen neuen Platz

Der Gemeinderat hat einen neuen Reitplatz in der Grösse eines Fussballfeldes im Gebiet Schmärleiben bewilligt. Sorgen bereitet nur noch der (zu) schmale Zufahrtsflurweg und die Frage, wer die Kosten der Unterhalts- und Erweiterungsarbeiten trägt.

Gundi Klemm
Drucken
Teilen
Auf einem Teil dieser Wiese soll der Reitplatz für den Reitverein Bucheggberg gestaltet werden.

Auf einem Teil dieser Wiese soll der Reitplatz für den Reitverein Bucheggberg gestaltet werden.

uby

Der Reitverein Bucheggberg ist einem neuen Reitplatz einen Schritt näher. Der Reitverein muss seinen bisherigen Aetigkofer Reitplatz verlassen und möchte nach Hessigkofen umziehen.

Nicht, wie auch schon thematisiert, beim früheren Schulhaus («Giraffentränke»), sondern ins Gebiet Schmärleiben (GB Nr. 50). Der frühere örtliche Gemeinderat hatte das Vorhaben in der Grösse eines Fussballfeldes befürwortet.

Dem neuen Gesamtgemeinderat bereitete der schmale Zufahrtsflurweg einige Sorge, weil Pferdetransporter breit und schwer sind. Er ergänzte nach ausführlicher Aussprache das Zonenreglement dahingehend, dass sich der Grundeigentümer an Unterhalts- und Erweiterungsarbeiten kostenmässig zu 50 Prozent zu beteiligen habe. Die öffentliche Auflage des Projektes kann ab sofort stattfinden.

Die Gemeinden im Bucheggberg, die sich zur neuen Gemeinde Buchegg zusammengeschlossen haben, verfügten alle über eigene Homepages. Gemeinderat Christoph Isch hat alle Internet-Seiten der neuen Dorfteile eingehend analysiert.

«Viele verfügen über eine sehr ansprechende Ausstattung und vernünftige Tools», erklärte er an der Sitzung des Gemeinderats. «Aber nicht alle entsprechen den heutigen Sicherheitsansprüchen, weil die dafür nötigen Updates nicht mehr möglich sind.»

Es gelte Missbräuche etwa durch Hacker an der Homepage auszuschliessen und den Inhalt selber zu bewirtschaften, so Isch. Auf einer Tabelle waren alle wünschbaren Funktionen und Interaktionen aufgeführt.

«Aber eigentlich brauchen wir keinen Cadillac», sagte Gemeindepräsidentin Vreni Meyer nüchtern. Ohne sich in allen Links festzulegen, entschied der Gemeinderat, keine bisherige Seite zu «renovieren», sondern mittels Isch-Konzept eine neue Homepage erarbeiten zu lassen. Beschlossen wurde ein Kostendach im Wissen, dass dadurch auch die «Komfortstufe» und Bedienbarkeit bestimmt ist.

Gleiches Recht in allen Dorfteilen

Die Klärung der noch offenen Fragen zum Erschliessungsverfahren Huntel/Schleif in Kyburg-Buchegg lag dank Einsatz von Roger Kaufmann jetzt vor. Damit in diesem Dorfteil gegenüber Landbesitzern und Bauwilligen gleiches Recht («Wir sind keine Insel») wie in den übrigen neun Dorfteilen zum Zuge kommt, entschied der Rat das bestehende Reglement von Kyburg-Buchegg über Grundeigentümer und Gebühren der Gemeindeversammlung im Juni vorzulegen. Einstimmig entschied der Rat aber, dass der Gebühreneinzug künftig über den regionalen Energieversorger, die Gebnet-AG erfolgen soll.