Wie der Gemeinderat mitteilt, ist gegen den Planungskredit „Erweiterung Turnhalle“ mit 258 gültigen Stimmen das Referendum zustande gekommen (erforderliche Unterschriften 76).

In Ihrem Schreiben zum Referendum danken die Initianten dem Gemeinderat für die Initiative, einen Turnhallenneubau in Angriff zu nehmen. Weiter schreiben die Initianten, dass an der Informationsversammlung klar wurde, dass die vorhandene Hauswartwohnung samt Singsaal bestehen bleiben solle. Somit müsse ein Turnhallenneubau auf dem befestigten Turnplatz oder auf dem Rasenplatz zu stehen kommen.

Dies möchten die unterzeichnenden Personen nicht. Die Initianten sind der Überzeugung, dass die als erhaltenswert eingestuften Gebäude Singsaal und Hauswartwohnung nicht unter allen Umständen erhalten werden müssten.

Das Ziel des Referendums sei, dass die Rahmenbedingungen für die Projektierenden geändert werden. Ein Teil- oder Totalabriss der Hauswartwohnung und / oder des Singsaals solle in die Projekte mit einbezogen werden können. Im überwiegenden öffentlichen Interesse sei dies ja bei erhaltenswerten Gebäuden bekanntlich möglich.

Gemäss Schreiben sei das Referendumskomitee ausdrücklich durch die unterzeichnenden Personen des Referendums legitimiert, das Referendum zurückzuziehen, wenn die Rahmenbedingungen gemäss den Erläuterungen der Initianten geändert und dem Referendumskomitee entsprechend zur Kenntnis gebracht würden.

Der Gemeinderat wird sich voraussichtlich an seiner nächsten Sitzung vom 12. August 2013 mit dem Referendum befassen. (pb)