Drei Mal bereits hat die Veranstaltung «Schweiz bewegt» im Dorf für Begeisterung und Bewegungsspass gesorgt. Nun sind aus dem 9-köpfigen Organisationskomitee 6 Mitglieder zurückgetreten. Diese hohe Anzahl begründeter Rücktritte löste im Rat Erstaunen aus.

«Es wäre wirklich schade, wenn es diesen Anlass bei uns nicht mehr gäbe», stimmten die Ratsangehörigen mit Präsident Hardy Jäggi (SP) überein. Deshalb entschloss sich der Rat, bei der Suche nach neuen OK-Mitgliedern und Helfern behilflich zu sein. Ein Inserat wird darauf hinweisen. Das verbleibende OK- Trio wird darüber hinaus mit jenen motivierten Einwohnern, die sich in einer Umfrage bereits meldeten, direkt Kontakt aufnehmen.

Auch die Vereine und der Vereinskonvent sollten mitwirken, für Programm und Festwirtschaft breite personelle Unterstützung zu rekrutieren. «Wir wollen diese Veranstaltung weiterziehen», sagt Jäggi und hofft, im Herbst die offizielle Anmeldung starten zu können.

Tempo 30 in den Quartieren?

Die zur Einführung von Tempo 30 auf der Westringstrasse von der Gemeindeversammlung als erheblich erklärte Motion sollte bald mit einem Vorschlag des Gemeinderates beantwortet werden. Zu klären bleibt, ob nicht nur für eine Strasse, sondern flächendeckend auf allen Quartierstrassen. Oder genügt inzwischen nicht der überall eingeführte Rechtsvortritt? «Wir müssen diese Grundsatzdiskussion auch im Wissen aller damit verbundenen Kosten führen», regte Vizepräsident Peter Wüthrich an. Die Bau- und Werkkommission kümmert sich um das nötige Zahlenmaterial.

Gemeindeschreiberin Gabriela Meili stiess mit ihrem Vorschlag zu angepassten Schalteröffnungszeiten in der Verwaltung auf Zustimmung im Rat. Neben den Morgensprechstunden am Dienstag und Mittwoch ist neu der Montagnachmittag bis 18 Uhr geöffnet, ebenso wie der für Kunden auch über Mittag «durchgehende» Donnerstag. «Auf Voranmeldung sind Termine ausserhalb der Oeffnungszeiten möglich», unterstrich Meili. (gku)