Biberist

Raiffeisen Biberist: Anton Iff macht nach 30 Jahren Platz für Felix Schibli

Die Spitze der Raiffeisenbank Biberist (v.l.): Der neue Präsident Felix Schibli, der abtretende Präsident Anton Iff und Bankleiter Daniel Mayr.

Die Spitze der Raiffeisenbank Biberist (v.l.): Der neue Präsident Felix Schibli, der abtretende Präsident Anton Iff und Bankleiter Daniel Mayr.

Die Raiffeisenbank Biberist verabschiedet Anton Iff nach 30 Jahren, neuer Präsident wird Felix Schibli. Er tritt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr in grosse Fussstapfen.

Mit dem Marsch «Dank schön Toni» überraschte die Musikgesellschaft Lohn-Ammannsegg gleich zu Beginn den abtretenden Anton Iff. Geehrt mit dieser Komposition des Solothurners Ruedi Wyss wurde zwar ursprünglich ein anderer Toni. Anton Iffs Freude aber war unverkennbar und der musikalische Auftakt der Beginn für viel Lob und Anerkennung. 30 Jahre engagierte er sich im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Biberist, davon 24 Jahre als Präsident.

Das Wachstum der Bank verdeutlichte Bankleiter Daniel Mayr. Zählte diese im Jahr 1990 2386 Mitglieder mit einer Bilanzsumme von 50 Mio. Franken, sind es heute 3531 Mitglieder und 223 Mio. Franken. «Toni Iff ist ein Mensch, der nicht zuerst an sich denkt, sondern an die andern», lobte Gemeindepräsident Martin Blaser. «Wen wunderts, dass er oft dort anzutreffen ist, wo Leute mit Verantwortungsbewusstsein, Einsatzbereitschaft und Enthusiasmus gefragt sind?» Speziell bedankte sich der Gemeindepräsident für die geschäftlichen Beziehungen mit der Gemeinde in Bezug auf die bedeutenden Investitionen, aber auch dafür, dass die Bank Arbeitsplätze und Lehrstellen bietet. Gaby Burn von der Geschäftsleitung Raiffeisen Schweiz betonte, dass Anton Iff eine gesunde Bank hinterlasse und an deren Erfolg grosse Verdienste trage.

Wachsendes Jahresergebnis

Mit herzlichem Applaus wählten die 478 anwesenden Stimmberechtigen Felix Schibli, bisheriger Vizepräsident, zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrats. Mit diesem Amt verbinde ihn viel Freude, Respekt und Herausforderung, hob der Vorsteher des Amts für Landwirtschaft hervor. Er werde die gute Arbeit seines Vorgängers weiterführen.

Gut präsentiert sich in der Tat das Ergebnis der Bank mit einem Jahresgewinn von 476 851 Franken, 11,3 Prozent höher als im Vorjahr. Das Eigenkapital beläuft sich neu auf 6,3 Mio. Franken. Beinahe gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr zeigt sich der Erfolg aus dem Zinsengeschäft. Die Hypothekarausleihungen stiegen um 7,3 Mio. auf 185,7 Mio. Franken. «Qualität steht bei der Raiffeisenbank vor Quantität», betonte Bankleiter Daniel Mayr und erwähnte, dass verschiedentlich Kreditgeschäfte abgelehnt werden mussten. Ein Wachstum verzeichneten ebenfalls die Kundenanlagen. Die Kassenobligationen verloren zwar mit 522 000 Franken an Terrain. Kompensiert wurde dies aber bei den Spar- und Anlageformen mit einer Steigerung von 8 Mio. Franken auf 154,6 Mio. Franken. «Die Kundengelder zeugen von Vertrauen», pointierte der Bankleiter.

Die Ostschweiz lockt

Die Verzinsung der Genossenschaftsanteile beträgt weiterhin sechs Prozent. Auch heuer verwöhnt die Raiffeisenbank ihre Kunden mit einem «MemberPlus-Angebot», das in die Ostschweiz lockt, sowie mit günstigen Konditionen für kulturelle und sportliche Events. Nach allen einstimmigen Beschlüssen durch die Anwesenden gab es zwei Gegenstimmen bei der Teilrevision der Statuten. Sie betreffen die Aufhebung der Nachschusspflicht durch die Genossenschafter sowie die Bestimmung von Rückzahlung und Verzinsung der Anteilscheine.

Für weitere vier Jahre stellten sich die Verwaltungsräte Esther Haldemann Zeltner, Monika Hug-Portmann, Stefan Juchli, Beat Kiener und Urs Roth zur Verfügung.

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