Tierschutz
Publicviewing in Balsthal: Fledermäuse statt Neymar, Messi und Shaqiri

Grosses Kino in Balsthal. Für einem standen nicht die WM-Stars im Mittelpunkt, sondern Fledermäuse. Auf einer Grossleinwand und Spezialkameras konnte ihr Leben mitverfolgt werden.

Drucken
Teilen

Rund 100 Personen kamen am Freitagabend, um die Fledermäuse im alten Amtshaus von Balsthal live via einer Leinwand zu bestaunen. Drei Kameras mit Infrarotscheinwerfern wurden dafür eingesetzt.

Die sogenannten Grossmausohren, die beobachtet werden konnten, sind vom Aussterben bedroht. Patrick Scherler, Fledermausschutz-Beauftragter des Kanton Solothurn, erklärt: «Das Hauptproblem ist, dass Fledermäuse-Quartiere durch Renovationen der Häuser zunehmend verloren gehen.» Offene Dachstöcke sind daher ideal für Fledermäuse. Die Publicviewing-Besucher waren begeistert: Das sei hochinteressant und spannend, das Leben und Verhalten der Fledermäuse live mitzuverfolgen.

Aktuelle Nachrichten