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Projekt «Doppelspur-Ausbau» in Biberist beginnt

Am Dienstagmorgen wurde in Biberist der Startschuss zum Ausbau der Doppelspur gegeben. Das Projekt umfasst den Bau eines zweiten Gleises auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern sowie den Bau eines neuen Bahnhofs mit zwei Perrons.

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Spatenstich Doppelspur RBS Biberist
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Spatenstich Biberist
Spatenstich Biberist
Martin Blaser, Gemeindepraesident Biberist
Martin Blaser
Fabian Scnmid, Direktor RBS
Fabian Schmid, Direktor RBS
Spatenstich Doppelspur RBS Biberist
Roger Siegenthaler, Repla-Präsident
Roger Siegenthaler
Peter Heiniger
Spatenstich Doppelspur RBS Biberist
Schmid, Blaser, Heiniger und Siegenthaler
Spatenstich RBS «Doppelspur-Ausbau» in Biberist beginnt

Spatenstich Doppelspur RBS Biberist

Hanspeter Bärtschi

«Es ist ein Grossprojekt - auch für die nächsten Generationen», sagte Martin Blaser, Gemeindepräsident von Biberist, anlässlich des Spatenstichs.

Peter Heiniger, Vorsteher Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn, hob die Wichtigkeit des Projektes für die regionale Verkehrsplanung hervor: «Der Ausbau der Doppelspur ist ein Schlüsselprojekt für die Agglomeration Solothurn.»

Mit dem Ausbau (siehe Update) werden die Voraussetzungen für den Viertelstundentakt zwischen Bern und Solothurn in beide Richtungen geschaffen.

Inbetriebnahme im Dezember 2013

Die Bauarbeiten werden in Etappen ausgeführt. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 vorgesehen.

Die Kosten von rund 26 Millionen Franken teilen sich der Bund mit 11,3 Millionen, der Kanton Bern mit 7,8 Millionen, der Kanton Solothurn mit 1,9 Millionen sowie der RBS mit rund 5 Millionen Franken.

Update

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn wird die Gleisanlage im Abschnitt in Biberist vom Bahnübergang Solothurnstrasse bis zur Gemeindegrenze Lohn-Ammannsegg auf einer Länge von rund 1.8 Kilometern auf Doppelspur ausbauen.

Der Bahnhof Biberist wird mit je einem Perron beidseitig der Eigerstrasse neu und behindertengerecht gebaut. Vorgesehen sind eine Personenunterführung und die Erweiterung des Angebots an Park-und Veloabstellplätzen. Die Bahnübergänge an der Eigerstrasse und Jungfraustrasse werden der neuen Situation angepasst, jener an der Rütiackerstrasse aufgehoben.

Der Bahnübergang Bernstrasse wird sicherer, da die Halbschranken durch Vollschranken ersetzt werden. Für Velos, Fussgänger und den Landwirtschaftsverkehr wird parallel zum Gleis bis zur Bernstrasse ein Flurweg ausgebaut. (mgt)