Horriwil

«Pro Wasseramt» möchte die Schönheit der Region besser verkaufen

Das Wasseramt aus der Vogelperspektive.

Wasseramt (Archiv)

Das Wasseramt aus der Vogelperspektive.

Durch die Vernetzung von Tourismusangeboten, Gemeinden, Vereinen und Gewerbe will der Verein «Pro Wasseramt» die Region Wasseramt stärken. Um dies tun zu können möchte der Verein das Wasseramt als Marke verkaufen.

«Pro Wasseramt möchte das Wasseramt als Marke bekannt machen und die Schönheiten der Region besser verkaufen.» Rolf Späti (Geschäftsführer Pro Wasseramt), Doris Häfliger (Vizepräsidentin) und Eva Beck (Aktuarin) stellten den Wasserämter Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten den Verein , den es seit November 2011 gibt, näher vor.

Wobei Späti zugab, dass es wohl «Wasser ins Wasseramt getragen» sei, wenn man die Schönheiten des Bezirks ausgerechnet in diesem Gremium bekannter machen wolle. «Jedes von euch kennt die Schönheiten des eigenen Dorfes oder der Nachbargemeinden.»

Aber es gebe Vieles, dass man durchaus vermarkten könne, obwohl man vielleicht zu Beginn gar nicht daran denke. Den Wasserturm in Etziken beispielsweise oder die Industriegeschichte Gerlafingens, die Mariengrotte in Horriwil, die Pisoni-Bauten in Kriegstetten oder die Heidengräber in Subingen.

Mitglieder werben

Pro Wasseramt sucht neue Mitglieder die Mitgliederbeiträge zahlen. Das können Privatpersonen, aber auch Gemeinden sein. Der Verein vernetze Tourismusangebote, Gemeinden, Vereine und Gewerbe, so Späti.

Dadurch solle das Wasseramt gestärkt werden. «Durch gezieltes Marketing und Networking möchten wir die Region Wasseramt im Innern und nach Aussen aktivieren und attraktivieren», so Späti.

Bisher habe Pro Wasseramt keinen Franken eingenommen und auch keinen ausgegeben. «Aber wir möchten beispielsweise Flyer und Prospekte gestalten, drucken und auflegen können.» Abschliessend gab Späti seiner Hoffnung Ausdruck, dass schon bald viele Wasserämter gemeinden Mitglied bei Pro Wasseramt werden.

«Trotzdem am Leben teilnehmen»

Annemarie Humm (Projektleiterin Caritas Solothurn) stellte anschliessend die KulturLegi vor. Dieser Ausweis ermöglicht es Menschen, die am Existenzminimum leben, vergünstigt Lebensmittel einzukaufen und allerlei Kultur- und Sportangebote vergünstigt zu nützen.

«Damit sollen auch Menschen mit wenig Geld am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen können», so Humm. Die KulturLegi sei in der ganzen Schweiz gültig. Sie werde nur an Menschen abgegeben, die nachweisen können, dass sie die Bedingungen für den Erhalt erfüllen.

Alljährlich würde die Situation überprüft und der Ausweis erst dann erneuert. «Uns geht es darum, dass das Angebot bekannter wird, und sie ihre Einwohner darauf aufmerksam machen. Es sollen so viele Menschen wir möglich profitieren können. Ausserdem suchen wir auch immer noch Institutionen oder Betriebe, die bereit sind, Angebote günstiger abzugeben», erklärte Humm.

Eher trocken thoretisch waren die Informationen von Thomas Steiner (Leiter Gemeindefinanzen) über die Einführung des neuen Rechnungsmodelles HRM2. Noch bis Mitte Mai können die Gemeinden eine Stellungnahme dazu abgeben. Die Wasserämter Gemeindepräsidenten zeigten sich recht kritisch und stellten auch dementsprechende Fragen.

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