Freubad
Polizei entdeckt bei Razzia 13 illegale Prostituierte im Freubad

In der Nacht auf Mittwoch führt die Solothurner Kantonspolizei im Erotik-Tempel Freubad in Recherswil eine Routine-Kontrolle durch. Dabei entdeckt sie 13 Prostituierte, die illegal in der Schweiz arbeiteten.

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45 Personen kontrollierte die Solothurner Kantonspolizei in der Nacht auf Mittwoch im Erotik-Tempel Freubad, einem der grössten Sex-Clubs der Schweiz. Dies berichtet der Regionalsender Tele M1. 13 Personen wurden wegen Verstössen gegen das Ausländergesetz und Verletzungen der Meldepflicht im Rahmen der Personenfreizügigkeit verzeigt. Bei den Frauen handelt es sich um eine Ungarin, eine Französin und elf Rumäninnen.

Laut Kantonspolizei handelte es sich bei der Razzia um eine Routine-Kontrolle. «Solche Kontrollen sind üblich, wir melden diese auch», sagt Melanie Schmid vom Mediendienst der Solothurner Kantonspolizei gegenüber Tele M1.

Betreiber hat Anzeige am Hals

Allerdings handelt es sich nicht um die erste Kontrolle im Freubad. Schon vor etwas mehr als sechs Jahren lieferte der Sex-Club Schlagzeilen, weil die Polizei laut Blick 21 Frauen festnahm. Was den Frauen, die diesmal erwischt wurden, blüht, ist noch unklar. Sie wurden im Verlauf vom Mittwoch befragt. Der Betreiber des Freubads hat ausserdem eine Anzeige am Hals. Er hat gegen das Ausländergesetz verstossen, weil er nicht kontrolliert hat, ob die Frauen eine Arbeitsbewilligung haben.