Kriegstetten
Planung für Ersatz der Scheune beginnt von vorne

Neustart für die räumliche Entwicklung von Kriegstetten: Unter diesem Titel kann das Vorgehen des Gemeinderates betrachtet werden. In Sachen Zentrumsüberbauung fängt man wieder bei Null an.

Urs Byland
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An seiner Sitzung genehmigte der Gemeinderat Kriegstetten einen Budgetantrag für die erste Stufe einer Ortsplanungsrevision. «Das hätten wir sowieso machen müssen», erklärt Gemeindepräsident Peter Siegenthaler. Die aktuelle Ortsplanung stamme aus dem Jahr 1995. Nun werde eine Revision einfach um ein Jahr vorgezogen.

Damit hält sich der Kriegstetter Gemeinderat an die Empfehlung, die der Kanton in seiner Einsprache gegen das Projekt Zentrumsüberbauung abgab. Damals monierte das Amt für Raumplanung, dass die heute rechtsgültigen Zonenvorschriften und die baurechtlichen Vorgaben im Bauzonenplan revisionsbedürftig seien. Die Empfehlung ging gar soweit, vor der Planung weiterer Bauprojekte zuerst die Ortsplanung zu überprüfen. Der Gemeinderat hat nun ein Kostendach von 25 000 Franken für die erste Stufe einer Ortsplanung ins Budget 2013 aufgenommen.

Die ganze Angelegenheit mit dem Projekt Zentrumsüberbauung, die vom Tisch ist, kommentiert der Gemeindepräsident heute mit: «Zurück aufs Feld 1.» Nun müssten wieder Investoren gesucht werden, auch für einen Ersatzbau «Scheune». Denn dieses Objekt habe, so der Gemeindepräsident, beim Kanton ebenfalls keine Gnade gefunden. «Im Moment geht gar nichts, nicht vorwärts und nicht rückwärts.»

An der Gemeinderatssitzung wurden auch die Investitionen im Budget 2013 diskutiert. Was definitiv ins Budget kommt, soll aber erst an der nächsten Gemeinderatssitzung entschieden werden. Grosse Sprünge würden laut Siegenthaler nicht drin liegen. Eine reelle Investition dürfte der Vorplatz des Schulhauses werden, alles andere stehe noch zur Diskussion.

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