Am Freitag hat Bau- und Justizdirektor Walter Straumann durchsickern lassen, die Bundesbehörde Armasuisse habe Interesse, auf dem Borregaard-Areal südlich der Aare ein grosses Rechenzentrum zu erstellen (wir berichteten). Und: Es könnte in den nächsten Tagen oder Wochen zu einem Vertragsabschluss kommen.

Armasuisse hat – zumindest offiziell – auf Anfrage einen anderen Fahrplan: «Luterbach ist einer von mehreren Standorten, der in den nächsten Monaten vertieft überprüft wird. Die Standortevaluation wird erst im 2014 abgeschlossen sein», so Jacqueline Howald, stv. Chefin Kommunikation Führungsunterstützungsbasis beim VBS.

Bei der Standortanalyse würden ökologische Aspekte (Energieverbrauch, Kühlung, Abwärmenutzung, Umweltauswirkungen etc.) berücksichtigt sowie Gefahrenzonen ausgeschlossen. Mehr könne sie momentan nicht sagen. (szr)