Der Regierungsrat hat auf Antrag der Kunstkommission «Justizvollzuganstalt Solothurn» (JVA) zwei Arbeiten von Solothurner Kunstschaffenden bestimmt, welche in der Justizvollzugsanstalt in Deitingen/Fumenthal ausgeführt werden sollen, gibt die Staatskanzlei Solothurn in einer Medienmitteilung bekannt.

So soll das Projekt «Aussicht» von der Oltnerin Andrea Nottaris realisiert werden und zum anderen das Projekt «Minotaurus: Ariadnes Fadenknäuel» des gebürtigen Solothurner Otto Lehmann.

Für das Projekt «Aussicht» werden vier Zentimeter grosse Linsen in den Betonwänden angebracht werden, welche auf der Rückseite mit Fotographien bedruckt werden. So soll der Eindruck entstehen, man könne nach draussen Stellen. Dadurch stellt die Künstlerin einen Bezug zwischen den beiden Welten innen und aussen her.

Otto Lehmanns Projekt «Minotaurus: Ariadne Fadenknäuel» greift eine griechische Sage auf. Mittels eines Fadens, den Ariadne Theseus mitgab, konnte sich dieser aus dem Labyrinth des Minotaurus befreien.

So sollen in drei Lichtschächten «überdimensionale» Fadenknäuel platziert werden. Weiter soll der abgewickelte Faden in den Aufenthalts- und Essräumen verschiedene Themen darstellen und Figuren an die Wand zeichnen.

Zur Realisierung der Kunstprojekte steht ein Kredit von 180 000 Franken zur Verfügung, wobei 60 000 Franken Andrea Nottaris und 120 000 Franken Otto Lehmann zur Verfügung stehen.

Zeit zur Realisierung ihrer Projekte haben die beiden Künstler bis Ende April 2014. (mgt)