Gemäss einem Bericht des «Sonntags-Blicks» wirft die in Brunnen im Kanton Schwyz wohnhafte Familie den Bahnbetreibern mangelnde Sicherheitsvorkehrungen vor. Konkret beanstanden die Angehörigen, dass am Bahnübergang keine Schranke für Fussgänger steht. Wie der «Sonntags-Blick» weiter vermeldet, ging das Bundesamt für Verkehr (BAV) bis zum Unfall davon aus, dass sich am Bahnübergang eine Vollschranke befindet, die auch das Trottoir versperrt.

Dies aber streitet Ruedi Freiermuth, Verwaltungsratspräsident der OeBB, ab: Man habe dem BAV lediglich Schrankenanlagen mit Blink- und Akustiksignalen gemeldet, wird Freiermuth in besagtem Zeitungsbericht zitiert. Das BAV wiederum gibt zu Protokoll, dass derzeit zusammen mit der OeBB abgeklärt werde, wie der Bahnübergang vorschriftsgemäss saniert werden kann. Parallel dazu läuft gegenwärtig eine Untersuchung der Solothurner Staatsanwaltschaft zum genauen Unfallhergang. (esf)