Subingen

«Open Sundays» in der Subinger Turnhalle erfreuen sich grosser Beliebtheit

Das Programm wird während eines Nachmittages mehrfach verändert, sodass keine Langeweile aufkommt.

Das Programm wird während eines Nachmittages mehrfach verändert, sodass keine Langeweile aufkommt.

Die offene Turnhalle in Subingen erfreut sich bei Primarschülern an grosser Beliebtheit, so war die Turnhalle an allen vier Malen gut besucht. Einzig am letzten Sonntag war der Andrang schwächer, dies liegt aber vor allem am Beginn der Sportferien.

Zweimal 37, einmal 31 und einmal 15 Kinder: Die Verantwortlichen des Open Sunday sind mit den Besucherzahlen zufrieden. Zumal die 15 Kinder auf den letzten Sonntag fielen - der wiederum der Sportferienstart war.

Das Angebot hat sich von Sonntag zu Sonntag etwas verändert und wurde ständig den Bedürfnissen angepasst. Seit dem zweiten Sonntag ist neben dem Hauptverantwortlichen Silvano Wacker und dem männlichen Seniorcoach auch ein weiblicher Seniorcoach vor Ort. «Für die Mädchen ist es manchmal einfacher, bei einem Problem mit einer Frau zu sprechen», erklärt Samuel Mettler (Koordinator Stiftung idée:sport).

Spielangebote varieren

Schon nach dem ersten Sonntagnachmittag haben die Senior- und die Juniorcoaches gemerkt, dass es Sinn macht, nach dem gemeinsamen Znüni, also ungefähr in der Mitte des Spielnachmittages, die Spielangebote zu varieren. Die Kinder haben dies mit Freude so angenommen. Am ersten und zweiten Open Sunday wurde Trampolin gesprungen, Fussball gespielt, an den Ringen geschaukelt, die Kletterwand ausprobiert und Badminton gespielt.

Am dritten Sonntagnachmittag waren es Reck und Barren, die die Kinder ausprobieren durften. Auch Basketball, Völkerball und Unihockey sind gespielt worden. Die Coaches haben den dritten Sonntagsanlass zudem genutzt, um sich am Morgen in einem Team-Kurs weiterzubilden.

Schon am Nachmittag konnte das Erlernte umgesetzt werden. «Die jugendlichen Coaches werden damit in ihrer verantwortungsvollen Rolle begleitet», so Mettler. Zudem sei es wichtig, dass sie sich miteinander absprechen und sich gegenüber den Schülern durchsetzen können. «Es gibt Verhaltensregeln in der Halle, die eingehalten werden müssen.» Gerade zu Beginn des Projekts sei es wichtig, dies den Kindern aufzuzeigen.»

Respekt als wichtiger Grundsatz

Projektkoordinator Mettler erzählt: «Wir versuchen die Regeln möglichst klar zu halten, indem wir den Kindern sagen, sie sollen sich selber, den anderen und dem Material gegenüber mit Respekt begegnen.»

Weil sich zwei Knaben trotz Warnung nicht daran hielten, musste das Hallenteam sie am dritten Sonntagnachmittag nach Hause schicken. Auch kleine Verletzungen gab es. Die Coaches mussten eine blutende Nase und verstauchte Finger verarzten. Alles in allem sei der Anlass ein Erfolg. «Die Kinder kommen gerne und verlassen die Halle drei Stunden später jeweils mit roten Backen.»

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1