Hofstetten

Ohne Restauranttester Bumann hätte die Kehlengrabenschlucht schliessen müssen

Restauranttester Bumann zurück in Solothurn

Restauranttester Bumann zurück in Solothurn

Vor vier Jahren stand das Hofstetter Restaurant Kehlengrabenschlucht vor dem Aus. Nur dank des TV-Auftritts bei Bumann konnte es die Kurve kriegen, ist sich das Wirte-Ehepaar sicher.

Sie standen kurz vor der Ruin. Das Wirte-Ehepaar Gschwind nahm vor vier Jahren an einem Abend in ihrem Restaurant Kehlengrabenschlucht im solothurnischen Hofstetten nur rund 250 Franken ein. Ein Betrag, der niemals reichte um damit wirtschaften zu können.

Also riefen die Beiden um Hilfe. Ihre letze Hoffnung lag bei TV-Koch Daniel Bumann. Der «Restauranttester» des Fernsehsenders 3+ half den beiden aus ihrem Elend. Er schaute dem Wirte-Paar, aber auch den Angestellten genau auf die Finger. Vor allem der unmotivierte Koch brachte ihn zum Stirnrunzeln.

Die Arbeitsmoral des jungen Mannes liess zu Wünschen übrig. Überzeugt von seinem Können, interessierte ihn wenig, was die Gäste bemängelten. «Mir schmeckts», war seine Standardaussage. «Und wenn es den Gästen nicht schmeckt, weiss ich auch nicht mehr weiter.»

Bumann packte an, wo er konnte. Die beiden Wirte sind keine gelernten Gastronome und konnten von der Erfahrung des TV-Kochs profitieren. Vier Jahre nach den Dreharbeiten läuft es den Gschwinds. Ihre Kehlengrabenschlucht wird gut besucht und sie konnten jüngst gar das Restaurant ausbauen.

Das Ehepaar Gschwind ist Bumann dankbar. «Ohne seine Tipps hätten wir das Restaurant schliessen müssen», sagt Gisela Gschwind zu «Tele M1». Den unmotivierten Jungkoch seien sie losgeworden, ergänzt Jörg Gschwind. Der Chef steht nun selbst in der Küche. 

Vier Jahre nach der Rettung besucht Bumann selbst das Restaurant in Hofstetten wieder. «Kompliment» vom Restauranttester. Eine Auszeichnung, die die Gschwinds gerne annehmen. (zam)

Meistgesehen

Artboard 1